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nächsten Text: Jesus kann unsere tiefsten Ängste zum Schweigen bringen vorherigen Text: Gott kann ER bleibt der Handelnde in Ewigkeit Archiv Datum: Mittwoch, 26.05.2004 Bibelstelle: Hiob 5,8.9; 9,10; Psalm 72,18 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: ER tut Wunder ER allein Hiob 5,8 Ich aber würde mich zu Gott wenden und meine Sache vor ihn bringen, 5,9 der große Dinge tut, die nicht zu erforschen sind, und Wunder, die nicht zu zählen sind, 9,10 Er tut große Dinge, die nicht zu erforschen, und Wunder, die nicht zu zählen sind. Psalm 72,18 Gelobt sei Gott der HERR, der Gott Israels, der allein Wunder tut! In der Bibel ist häufig die Rede von den Wundern Gottes. Sie sind ein Zeichen innerhalb des Unvollkommenen, um dem Menschen die Augen für Gottes Macht und Herrlichkeit zu öffnen. Das Wunder in Person ist Jesus Christus selbst; darin eingeschlossen ist das Wunder seiner Fleischwerdung (1. Tim. 3,16) und das »Zentralwunder« seiner Auferstehung. Alle Wunder im Leben und Handeln von Jesus sind vom Wunder seiner Auferstehung aus den Toten her zu sehen und zu verstehen. Ist durch die Auferstehung seine Herkunft von oben aus Gott erwiesen und die Erlösung, die er am Kreuz errungen hat, bestätigt, so sind alle Wundertaten seines Lebens selbstverständliche Auswirkungen. Die Wunder sind »Zeichen«, welche die Gesinnung der Herzen offenbaren, indem sie zur persönlichen Stellungnahme gegenüber Jesus auffordern. Sie stellen in die Entscheidung und müssen nicht zwingend zum Glauben an Jesus führen: Dazu Mt. 11,21-24; Mk. 6,52; 8,17. Die göttlichen Wundertaten wollen Glauben wecken und vor allem helfen, Jesus nachzufolgen und ihm gehorsam zu sein. (Lies Lk. 8,1-3; 18,35-43; Jo. 2,5.11.23; vgl. 4. Mose 14,11b; Ps. 106,7.) Dabei wird immer wieder deutlich: Der Hunger der menschlichen Seele nach Rettung aus Krankheit und Not, nach echtem Trost und nach Erlösung wird letztlich nicht durch Wundertaten gestillt, sondern allein durch die Person Jesus Christus, der sich uns in seinem Wort offenbart hat. (Lies Jo. 1,1.14; Jo. 6,35; Ps. 17,15.) »Der biblische Glaube lebt nicht von Wundern, sondern von dem Wort der Vergebung und der Liebe Gottes. Wunder sind immer nur gnädige Zugabe, wann und bei wem es Gott gerade für nötig hält« (J. Blunck). »Darum sollen wir desto mehr achten auf das Wort, das wir hören, damit wir nicht am Ziel vorbeitreiben. Und Gott hat dazu Zeugnis gegeben durch Zeichen, Wunder und mancherlei mächtige Taten nach seinem Willen« (Hebr. 2,1.4).
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