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Nächste Andacht: Unser Leib ein Gott gefälliger Tempel ? Vorige Andacht: Jesu Liebe macht vor keinem menschlichem Elend Halt II Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Sonntag, 30.05.2004 Bibelstelle: Johannes 16,7.8; Apostelgeschichte 2,1-4 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Hellwach für Gott durch den Heiligen Geist Johannes-Evangelium 16,7 Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich weggehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. 16,8 Und wenn er kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht. Apostelgeschichte 2,1 Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an "einem" Ort beieinander. 2,2 Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. 2,3 Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeden von ihnen, 2,4 und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. Fünfzig Tage nach der Auferstehung von Jesus und zehn Tage nach seiner Rückkehr in die unsichtbare Welt Gottes sandte er den Heiligen Geist. So hatte der Herr es seinen Jüngern versprochen: Dazu Johannes 14,16.17; Apostelgeschichte 1,8. Dann geschah das Wunder, von dem die Apostelgeschichte berichtet. Warum musste der Heilige Geist überhaupt kommen? Ohne den Heiligen Geist können wir weder ein Christ werden noch ein Christ sein. »Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.« (Lies Rö. 8,14-16.) Anders gesagt: Wer ohne Jesus nicht mehr leben will, wer um die Vergebung seiner Lebensschuld weiß und Jesus Christus als seinen Herrn bekennt, in dessen Herzen wohnt für immer der Geist Gottes (Jo. 14,16). »Das Wunder ist geschehen: Er hat einen neuen Motor in seinem alten Leben. Alle anderen Antreiber verlieren nun ihre Ansprüche und ihre Macht über uns. Gottes Geist ist Herr und macht lebendig. Alles kommt darauf an, dass wir in seiner Bewegung bleiben und uns von ihm leiten und umgestalten lassen« (W. Heide). In der Bewegung des Heiligen Geistes werden wir hellwach für die Bibel. Wie wir täglich Zeit brauchen, um zu essen und zu trinken, so brauchen wir für unseren inneren Menschen Zeit, um das Wort Gottes zu lesen. Zeit, um darüber nachzudenken und mit Jesus zu sprechen. Siehe Jeremia 15,16; Römer 8,26. Denn er will uns an jedem Tag neu begegnen. Er will unsren Glauben stärken, uns Mut machen, Zuversicht schenken und die Kraft, so zu leben, dass unsere Umwelt merkt: Hier ist Jesus zu Hause! (Vgl. Apg. 2,41-47.) In der Bewegung des Heiligen Geistes entdecken und entwickeln wir Fähigkeiten und lernen, sie einzubringen, damit Menschen für Christus gewonnen werden und die weltweite Gemeinde von Jesus gebaut wird. Zur Vertiefung: Römer 12,1 ff.
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