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Datum: Montag, 31.05.2004
Bibelstelle: Hesekiel 36,26.27; 1. Korinther 6,19
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Unser Leib – ein Gott gefälliger Tempel ?



Hesekiel

36,26 Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.

36,27 Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.



1.Korinther-Brief

6,19 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?



Eine Reisegruppe fuhr an einer Kirche vorbei. Davor ein Schild mit dem Hinweis »Motorrad-Museum«. Es kommt leider immer öfter vor, dass Kirchen verkauft und in Museen umfunktioniert werden. – Mit dem Tempel unseres Leibes, von dem der Apostel Paulus spricht, kann etwas Ähnliches passieren. Er kann zum »Museum für christliche Altertümer« werden. Wir konservieren christliches Wissen. Dabei will der frische Wind des Heiligen Geistes durch die Fenster unseres Herzens in unser Leben wehen. Er will den Mief des alten Lebens vertreiben und unser praktisches Tun und Lassen nach dem Willen Gottes prägen. Manch ein Christ hat aus dem Tempel seines Leibes einen »Konsumtempel« gemacht. Wir ziehen vieles unkritisch in uns hinein, was auf dem Markt dieser Welt angeboten wird. Bei den Korinthern war es die sexuelle Freizügigkeit; was konkret ist es in deinem Leben? Dabei sollte der Tempel unseres Leibes ein Gotteshaus sein, in dem der Heilige Geist das Sagen hat und in dem Jesus sich wohl fühlen kann. So hat Jesus es immer gewollt: lies Mk. 11,15-17.



Unser Leib soll ein Gotteshaus sein, das dem Gottesdienst gewidmet ist! »Wer fragt: Wie diene ich heute meinem Herrn, der verlässt das Konsumieren, denn er hat so manches zu tun. Gott möchte unseren Leib, seinen Tempel, sich neu heiligen. Schon die Stiftshütte wurde einmal im Jahr mit Opferblut Gott neu geheiligt (3. Mose 16,16). So kann auch unser Leib durch das Blut von Jesus wieder neu ein Gott gefälliger Tempel werden. Wie erlebt mich heute der Ehepartner, der Nachbar? Was dringt aus dem Tempel meines Leibes nach draußen? Lobgesänge oder nur Missklänge? Was strahlt hinaus? Viel Hektik und Verdrossenheit oder – weil der Heilige Geist neu Wohnung in mir nehmen durfte –Liebe, Freude, Friede, Geduld ... (Gal.5,22)« (A. Bahret)







 

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