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nächsten Text: Ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen! vorherigen Text: Jedes kleinste Wort Gottes kann eine grosse Sprengkraft entwickeln Archiv Datum: Mittwoch, 02.06.2004 Bibelstelle: Jakobus 5,13; Daniel 9,17-23 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Leidet jemand unter euch, der bete! Jakobus-Brief 5,13 Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen. Daniel 9,17 Und nun, unser Gott, höre das Gebet deines Knechtes und sein Flehen. Lass leuchten dein Antlitz über dein zerstörtes Heiligtum um deinetwillen, Herr! 9,18 Neige dein Ohr, mein Gott, und höre, tu deine Augen auf und sieh an unsere Trümmer und die Stadt, die nach deinem Namen genannt ist. Denn wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit. 9,19 Ach Herr, höre! Ach Herr, sei gnädig! Ach Herr, merk auf! Tu es und säume nicht - um deinetwillen, mein Gott! Denn deine Stadt und dein Volk ist nach deinem Namen genannt. 9,20 Als ich noch so redete und betete und meine und meines Volkes Israel Sünde bekannte und mit meinem Gebet für den heiligen Berg meines Gottes vor dem HERRN, meinem Gott, lag, 9,21 eben als ich noch so redete in meinem Gebet, da flog der Mann Gabriel, den ich zuvor im Gesicht gesehen hatte, um die Zeit des Abendopfers dicht an mich heran. 9,22 Und er unterwies mich und redete mit mir und sprach: Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, um dir zum rechten Verständnis zu verhelfen. 9,23 Denn als du anfingst zu beten, erging ein Wort, und ich komme, um dir's kundzutun; denn du bist von Gott geliebt. So merke nun auf das Wort, damit du das Gesicht verstehst. »Leidet jemand unter euch, der bete!« Welche Not uns auch verstummen lässt oder in heißen Widerstand zu treiben droht: Wir sollen wissen, gerade jetzt hängt unser Gott nicht ein, der Hörer bleibt in seiner Hand. Er hört uns zu. Wir jedoch haben in unserem Kummer ab und zu den Eindruck: Gott ist weit weg. Ob er mich überhaupt hört? Doch er sagt: »Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen« (Ps. 50,15). Schwierigkeiten und Kummer wollen uns begegnungsfähig machen für den Herrn, der seine Herrlichkeit durch alle Fugen und Ritzen unseres rissigen Lebensgefäßes leuchten lassen will. Lies 1. Samuel 1,9-20. Wie Hanna sind auch wir gerufen, unseren Gott anzurufen, ja anzubeten. Wir sind »dazu berufen, Gottes Gottheit zu ehren und uns in Anbetung zu ihm zu bekennen. Indem aus dem Unglück das Lob Gottes in uns entsteht, ist uns die Überlegenheit über das Leiden gegeben«.(A. Schlatter). Gewiss ist uns in Schwierigkeiten nicht nach der Anbetung Gottes zumute. Unsere Gefühle streiken. Das ist normal. Und doch gibt Gott uns die Chance, ihn anzubeten. In den Psalmen, dem hilfreichen Gebetbuch der Bibel, lesen wir oft, dass der Beter alles andere als zum Gotteslob aufgelegt war. Aber dann besinnt er sich in seiner Not und fasst den Entschluss: »Ich will den Herrn loben« (Ps. 7,18; lies Ps. 34,2-7; 118,28.29; 145,1-3). Wir dürfen Gott auch ehrlich sagen: »Herr, ich bring keinen Ton über die Lippen, mein Herz ist zugeknöpft. Aber ich weiß, dass du ein Gott bist, der Lobgesänge gibt in der Nacht (Hiob 35,10). Stimme du selbst das Lob in mir an.« (Vgl. Mt. 10,20.21.25; Apg.16,25.)
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