|
Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V. | |||||||||
|
nächsten Text: Christus hat unsere Sünden-Not getragen vorherigen Text: Leidet jemand unter euch, der bete! Archiv Datum: Donnerstag, 03.06.2004 Bibelstelle: Jakobus 5,13 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen! Jakobus-Brief 5,13 Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen. Es ist eine denkwürdige Anweisung: »Ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen.« Wir sollen es uns fest merken, wie wichtig das Gotteslob besonders in guten Zeiten ist. Warum? Der »gute Mut« kann schnell umschlagen in einen unguten Übermut. Wie leicht kann die fröhliche Stimmung des Menschen unter die Räder der Gleichgültigkeit und des Leichtsinns geraten. (Vgl. 1. Kön. 10,23-25; 11,1-8.) Der Übermütige denkt: Ich habs, und ich kanns. Er hat »vergessen«, dass alles, was er ist, hat und kann, von seinem Gott kommt. Wer sich aber auch in guten Zeiten gezielt darin übt, Gott dankbaren Herzens zu ehren und zu loben, der bleibt im Zentrum des Glaubens verankert: Lies Psalm 57,8-12; Lukas 17,15-19; 18,41-43. Sobald der Schwerpunkt von unserem herrlichen Gott verlagert wird auf den herrlichen Menschen (Ps. 8,6), verlieren wir langsam, aber sicher, das geistliche Gleichgewicht. Biblische Maßstäbe verschieben sich. Die ausschließliche Orientierung an Gott und an seinem Wort verschwimmt. Anderes wird wichtiger: die Arbeit, der Dienst, die Termine, Form- und Stilfragen, die Ehrenzeichen des Lebens und das unselige Vergleichen mit den anderen. Wir können bei durchaus gesunder biblischer Lehre, die wir im Kopf haben, mächtig ins Humpeln und Schlingern geraten. Das aufrichtige und anbetende Lob Gottes will uns helfen, in der demütigen Geisteshaltung vor Gott zu bleiben. Jakobus gibt uns einen guten Rat: Ob es uns gut oder schlecht geht, immer wird die dankbare und anbetende Konzentration auf unseren wunderbaren Gott mitwirken, dass er, der »Herr aller Herren«, groß herauskommt. Denn darauf kommt es wirklich an, dass wir »etwas seien zum Ruhm seiner Herrlichkeit« (Eph. 1,12; lies Jer. 13,11; Jes. 43,21; 1. Petr. 2,9). Nicht immer werden sich für uns selbst die irdischen Umstände zum Positiven wenden, entscheidend ist aber, dass »Christus hoch gepriesen werde«. Praxis-Tipp: Kolosser 3,12-17.
| |||||||||
|
| ||||||||||