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nächsten Text: Die Herrlichkeit des Sohnes Gottes I vorherigen Text: Wer sich an den Gott der Heerscharen wendet, erfährt das Eingreifen des allmächtigen Herrn Archiv Datum: Mittwoch, 30.06.2004 Bibelstelle: Psalm 46,9-11; Jeremia 31,10-12 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin! Psalter 46,9 Kommt her und schauet die Werke des HERRN, der auf Erden solch ein Zerstören anrichtet, 46,10 der den Kriegen steuert in aller Welt, der Bogen zerbricht, Spieße zerschlägt und Wagen mit Feuer verbrennt. 46,11 Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin! Ich will der Höchste sein unter den Heiden, der Höchste auf Erden. Jeremia 31,10 Höret, ihr Völker, des HERRN Wort und verkündet's fern auf den Inseln und sprecht: Der Israel zerstreut hat, der wird's auch wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde; 31,11 denn der HERR wird Jakob erlösen und von der Hand des Mächtigen erretten. 31,12 Sie werden kommen und auf der Höhe des Zion jauchzen und sich freuen über die Gaben des HERRN, über Getreide, Wein, Öl und junge Schafe und Rinder, dass ihre Seele sein wird wie ein wasserreicher Garten und sie nicht mehr bekümmert sein sollen. Hier werden die Völker aufgerufen zuzusehen, wie Gott die feindlichen Mächte bezwingt. Die von Menschen geführten Kriege sind eine grauenhafte Tatsache. Ein Ende ist an vielen Orten nicht absehbar. Wir tun gut daran, die erschütternden Nachrichten aus den Krisengebieten der Welt in unser Fürbittegebet einzubeziehen. Die Not leidenden Menschen und die oftmals ratlosen und uneinigen Staatsmänner brauchen unsere Fürbitte und, wo es möglich ist, auch unsere praktische Hilfe. (Lies 1. Tim. 2,1-3; 4. Mose 14,17-20.) Doch es geht nicht nur um die Konflikte in der großen Weltpolitik. Wer kennt nicht aus seinem persönlichen Alltag Situationen, wo man anstößt und andere beschädigt. Situationen, wo man in harte Auseinandersetzungen verwickelt wird oder sie selbst auslöst. Dann möchte man zeitweilig am liebsten davonlaufen und alles hinwerfen. Aber »Gott steuert die Kriege, er bereitet den Kriegen ein Ende« auch solchen, die sich verborgen im Herzen oder offenkundig im Miteinander abspielen. Wir dürfen um Gottes Eingreifen bitten und darauf vertrauen, dass er in unseren Grenzen Frieden schafft (Ps. 147,14). »Seid stille«, sagt Gott, »und erkennet, dass ich Gott bin! Ich will der Höchste sein unter den Heiden, der Höchste auf Erden.« Manchmal mag es uns anfechten, dass Gott nicht sichtbarer eingreift. Aber er wird aus dem Verborgenen hervortreten und die spöttische Frage »Wo ist euer Gott?« durch sein Kommen selber beantworten. Wir können schon jetzt getrost und geborgen in ihm sein, denn er ist der lebendige und handelnde Gott. »Der Herr Zebaoth ist mit uns.« (Lies Phil. 2,6-11; Offb. 3,11; 22,20)
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