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nächsten Text: Gott sorgt liebevoll für Seine Menschen I vorherigen Text: Das Sabbatgebot und der Lebensretter II Archiv Datum: Samstag, 31.07.2004 Bibelstelle: Markus 3,4-6 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Das Sabbatgebot und der Lebensretter III Markus-Evangelium 3,4 Und er sprach zu ihnen: Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses tun, Leben erhalten oder töten? Sie aber schwiegen still. 3,5 Und er sah sie ringsum an mit Zorn und war betrübt über ihr verstocktes Herz und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Und er streckte sie aus; und seine Hand wurde gesund. 3,6 Und die Pharisäer gingen hinaus und hielten alsbald Rat über ihn mit den Anhängern des Herodes, wie sie ihn umbrächten. »Sie aber schwiegen.« Der Urtext macht deutlich, dass es sich hier um einen inneren Verhärtungsprozess handelte. Die »lauernde Fraktion« verweigert das aufrichtige Nachdenken über Jesus und sein Wort und verbeißt sich immer tiefer in ihre eigene Gedanken- und Lebenswelt. Wie wichtig ist es, jeden Gedanken, der sich gegen Gott auflehnt, gefangen zu nehmen und ihn dem Wort von Jesus Christus zu unterstellen (2. Kor. 10,5). Jesus selbst schaut die Verhärtung der Herzen mit Zorn und tiefer Traurigkeit an, sieht er doch an dieser Herzensversteinerung den Satan am Werk. Aber inmitten dieser starren Totenwelt ertönt sein vollmächtiges Lebenswort: »Strecke deine Hand aus!« Welch ein Bild! Alles Verkrümmte und Verkümmerte dürfen wir ihm hinhalten: die krumme Tour wie den verkümmerten Liebeswillen, die starre Ratlosigkeit und den welken Glauben. Jesus kann helfen. Jesus kann heilen. Jesus kann neuen Schwung und eine ganz neue Beweglichkeit schenken. Wir sollen wieder fröhlich werden und ihm gerne dienen. »Dienet dem Herrn mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Jubel« (Ps. 100,2). Ob der Geheilte sich mitnehmen ließ in die dankbare Freude über die neue Beweglichkeit seiner Hand? Ob er sie zur Ehre Gottes gebrauchte und zur Wohltat an anderen Menschen? Ob er jetzt Jesus nachfolgte nicht nur mit einer wiederhergestellten Hand, sondern mit einem wiederhergestellten Herzen? Das wäre die schönste und reifste Frucht des Jesus-Dienstes an Menschen. Denn zu heilen und zu retten, was verloren ist, war er gekommen und dazu, die Werke des Teufels zu zerstören. (Lies Lk. 19,10; 1. Jo. 3,8.) Die Pharisäer haben sich nicht helfen lassen. Sie sind fest entschlossen, Jesus ans Messer zu liefern. Damit stoßen wir noch einmal auf das Geheimnis seines Todes: Weil Jesus Freiheit und Leben brachte, musste er sterben. Indem er starb, erfüllte er seine Sendung.
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