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nächsten Text: Es ist Gottes Kraft, die uns kräftig macht vorherigen Text: Verlangen nach Gemeinschaft mit Gott V Archiv Datum: Donnerstag, 02.09.2004 Bibelstelle: Psalm 44,2-4; 5. Mose 6,4.6.7 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Was die Väter den Söhnen erzählt haben Psalm 44,2 Gott, wir haben mit unsern Ohren gehört, / unsre Väter haben's uns erzählt, was du getan hast zu ihren Zeiten, in alten Tagen. 44,3 Du hast mit deiner Hand die Heiden vertrieben, sie aber hast du eingesetzt; du hast die Völker zerschlagen, sie aber hast du ausgebreitet. 44,4 Denn sie haben das Land nicht eingenommen durch ihr Schwert, und ihr Arm half ihnen nicht, sondern deine Rechte, dein Arm und das Licht deines Angesichts; denn du hattest Wohlgefallen an ihnen. 5.Mose 6,4 Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein. 6,6 Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmen 6,7 und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst. Wie in den Psalmen 42 und 43 ein Einzelner unter der Gottesferne litt, so leidet in diesem Psalm das ganze Volk darunter, dass Gott sich anscheinend von ihnen zurück gezogen hat. Man kann sich gut vorstellen, wie einer der Nachkommen Korachs dieses Gebet im Tempel von Jerusalem vorgebetet hat und die versammelte Gemeinde klagend mit einstimmte. Von den Vätern, den Vorfahren wusste man um die großen Taten Gottes, die er für sein erwähltes Volk getan hatte aber heute? Wo war denn nun der Mächtige Israels in all ihrer Bedrängnis? Was unternahm er gegen die Machenschaften ihrer Feinde? Das Gebet der Söhne Korachs fasst in Worte, was viele damals wie heute bewegt und beunruhigt. Je weniger man von den Werken Gottes weiß, desto sorgenvoller ist der Blick in die Zukunft. Der Anfang des Psalms bringt die großen Taten Gottes in Erinnerung, die er für sein Volk getan hat. Hat er heute nicht dieselbe Kraft? »Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden« (Mt. 28,18). Es ist im Hinblick auf die Zukunft unverzichtbar, dass Eltern ihren Kindern die biblische Geschichte erzählen. Das setzt natürlich voraus, dass sie den Eltern bekannt und an ihrem Vorbild abzulesen ist, wie sehr sie ihr Vertrauen auf Gott gesetzt haben. (Lies 5. Mose 6,20-25; Ps. 78,5-7; 2. Tim. 3,14-17) Im Alten Testament ist die Erinnerung an die Befreiung Israels aus der Sklaverei in Ägypten und die Aneignung des von Gott verheißenen Landes Kanaan zentrales Thema. Es schattet voraus, was der Gott Israels durch seinen Sohn Jesus Christus für die ganze Menschheit tun wollte: Rettung aus der Sklaverei der Sünde und Verheißung eines Lebens, das in Jesus gegründet ist und uns Anteil an der himmlischen Herrlichkeit gibt.
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