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nächsten Text: Wenn Gott uns scheinbar fremd wird vorherigen Text: Was die Väter den Söhnen erzählt haben Archiv Datum: Freitag, 03.09.2004 Bibelstelle: Psalm 44,4-9; 1. Korinther 15,57 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Es ist Gottes Kraft, die uns kräftig macht Psalm 44,4 Denn sie haben das Land nicht eingenommen durch ihr Schwert, und ihr Arm half ihnen nicht, sondern deine Rechte, dein Arm und das Licht deines Angesichts; denn du hattest Wohlgefallen an ihnen. 44,5 Du bist es, mein König und mein Gott, der du Jakob Hilfe verheißest. 44,6 Durch dich wollen wir unsre Feinde zu Boden stoßen, in deinem Namen niedertreten, die sich gegen uns erheben. 44,7 Denn ich verlasse mich nicht auf meinen Bogen, und mein Schwert kann mir nicht helfen; 44,8 sondern du hilfst uns von unsern Feinden und machst zuschanden, die uns hassen. 44,9 Täglich rühmen wir uns Gottes und preisen deinen Namen ewiglich. "SELA". 1.Korintherbrief 15,57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus! Im Buch Josua können wir nachlesen, welche Kämpfe es gekostet hat, das Land, in dem Milch und Honig fließt, einzunehmen. Aber aller Mut und Einsatz wäre nichtig und erfolglos gewesen, wenn nicht der Mächtige Israels eingegriffen hätte. Darauf legt der Psalmist deutlich seinen Finger: Nicht ihre Kräfte bewirkten die Siege, sondern seine Rechte, sein Arm, sein Angesicht. Israel konnte ohne diesen göttlichen Rückhalt gegenüber dem Feind nicht siegreich sein. Es geht hier allerdings nicht um Kriegsberichterstattung, sondern darum, wer den Bösen, den Feind alles Guten, den Widersacher Gottes beherrscht und besiegt. Hinter den kriegerischen Handlungen, von denen wir in der Bibel lesen, haben wir den geistlichen Kampf zu sehen: Satan lässt nichts unversucht, alles, was Gott gehört, zu zerstören. Dieser Kampf hat seine handfesten Auswirkungen, und niemand kann gegen den Feind bestehen, wenn er selbst nicht in der Hand des Siegers ist. »Du selbst bist mein König, o Gott! Gebiete die Rettungen Jakobs« (V. 5). Rettung durch einen Stärkeren ist nötig, um den Feind zu überwinden. Dabei ist der Kämpfer nicht passiv, wie die Verse 6-8 zeigen. Er ist aktiv, indem er sich fest entschließt, den Angriffen zu widerstehen und zugleich bei Gott Zuflucht sucht und sich auf seine Macht verlässt. Paulus hat diesen geistlichen Kampf treffend in Epheser 6,10-17 beschrieben. Alle, die durch Jesus Christus zur Familie Gottes gehören, sind in diesen Kampf gestellt. Denn wir sind noch nicht im Himmel, sondern noch auf der vergänglichen und von der Sünde verunstalteten Erde. Wir sind angefochtene Leute, aber in Jesus Christus unbesiegbar. Deshalb: »In Gott rühmen wir uns den ganzen Tag, und deinen Namen werden wir ewig preisen.«
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