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07.09. Nicht mehr wie Heiden leben

06.09. Aus tiefer Not schrei ich zu Dir

05.09. Der Beweis der Treue

04.09. Wenn Gott uns scheinbar fremd wird

03.09. Es ist Gottes Kraft, die uns kräftig macht

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01.09. Verlangen nach Gemeinschaft mit Gott V
 
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Datum: Samstag, 04.09.2004
Bibelstelle: Psalm 44,10-17
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Wenn Gott uns scheinbar fremd wird



Psalm

44,10 Warum verstößest du uns denn nun / und lässest uns zuschanden werden und ziehst nicht aus mit unserm Heer?

44,11 Du lässest uns fliehen vor unserm Feind, dass uns berauben, die uns hassen.

44,12 Du gibst uns dahin wie Schlachtschafe und zerstreust uns unter die Heiden.

44,13 Du verkaufst dein Volk um ein Nichts und hast mit ihrem Kaufgeld nichts gewonnen.

44,14 Du machst uns zur Schmach bei unsern Nachbarn, zu Spott und Hohn bei denen, die um uns her sind.

44,15 Du machst uns zum Sprichwort unter den Heiden, lässt die Völker das Haupt über uns schütteln.

44,16 Täglich ist meine Schmach mir vor Augen, und mein Antlitz ist voller Scham,

44,17 weil ich sie höhnen und lästern höre und muss die Feinde und Rachgierigen sehen.



Wie dicht liegen das Gotteslob und das Klagen beieinander! Wie oft wird auf unbegreiflichen Wegen die Warum-Frage gestellt. Wir dürfen sie stellen. Wir dürfen vor Gott klagen und deutlich aussprechen, was wir an ihm nicht verstehen. Wir können da ganz ehrlich sein. Gott hört auch solche Gebete und beantwortet sie so, dass wir nicht vergessen und verlassen auf der Strecke liegen bleiben. Es ist damit nicht gesagt, dass solche Zeiten des Nicht-Verstehens einfach zu bewältigen wären. Wünsche und Träume gehen in die Brüche, Beziehungen zerbrechen, offene Türen schlagen zu. – Für das Israel damals waren die Siege über die Feinde das Selbstverständliche. Der Herr würde sie doch nicht im Stich lassen! Es ging schließlich um die Ehre seines Namens. Welch eine Beschämung, wenn die Nachbarvölker über das Gottesvolk triumphieren würden! Der Psalmbeter breitet seine Klagen vor Gott aus und will damit sagen: »Das alles hast du uns angetan und zugelassen. Du hast uns verstoßen, du gibst uns dahin wie Schlachtschafe, du verkaufst dein Volk!« Der Beter stöhnt unter dieser Last: »Täglich ist meine Schmach mir vor Augen, ... weil ich sie (die Feinde) höhnen und lästern höre« (V. 16.17). Aber er schüttet alles vor ihm aus. Er kündigt sein Vertrauen nicht auf. Gott ist immer noch Gott, der seine Versprechen hält. Das gilt für das Volk Israel, und das gilt für alle, die sich im Namen des Herrn Jesus Christus auf Gottes Verheißungen berufen. Das gilt auch in Zeiten, in denen wir seine Wege nicht nachvollziehen können und uns sein Handeln an uns und den Völkern befremdend erscheint. »Denn er hat gesagt: Ich will dich nicht aufgeben und dich nicht verlassen« (Hebr. 13,5b.6; lies 1.Mose 28,15; 5.Mose 31,6; Jos. 1,5; 1.Chr. 28,20; Ps.118,5.6).







 

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