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11.09. An Christus scheiden sich die Geister IV

10.09. An Christus scheiden sich die Geister III

09.09. An Christus scheiden sich die Geister II

08.09. An Christus scheiden sich die Geister I

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06.09. Aus tiefer Not schrei ich zu Dir
 
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Datum: Donnerstag, 09.09.2004
Bibelstelle: Markus 3,13-15; Lukas 6,12.13; Johannes 15,16
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: An Christus scheiden sich die Geister II



Markus-Evangelium

3,13 Und er ging auf einen Berg und rief zu sich, welche er wollte, und die gingen hin zu ihm.

3,14 Und er setzte zwölf ein, die er auch Apostel nannte, dass sie bei ihm sein sollten und dass er sie aussendete zu predigen

3,15 und dass sie Vollmacht hätten, die bösen Geister auszutreiben.



Lukas-Evangelium

6,12 Es begab sich aber zu der Zeit, dass er auf einen Berg ging, um zu beten; und er blieb die Nacht über im Gebet zu Gott.

6,13 Und als es Tag wurde, rief er seine Jünger und erwählte zwölf von ihnen, die er auch Apostel nannte.



Johannes-Evangelium

15,16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe.



In Markus 3,9.12 lasen wir gestern, dass Jesus sich distanzieren musste von einer falschen Gemeinschaft und von einer falschen Bezeugung. Der Abschnitt heute berichtet von der echten Jesus-Gemeinschaft und einer vollmächtigen Ausbreitung seines Namens (V. 14). Für beides erwählt der Herr sich zwölf Männer als Grundstock des wahren messianischen Volkes. Es ist ein atemberaubendes Geschehen, das mit einer Bergbesteigung beginnt. Sie erinnert an alttestamentliche Vorbilder, ganz besonders an die Gottesoffenbarung auf dem Sinai und die Erwählung und Bestimmung Israels: »Ihr sollt mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein. Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein.« (Lies 2. Mose 19,3-9; 24,1.2.12.18; 34,2.4; 5. Mose 7,6.)



Auch bei Jesus vollzieht sich die Erwählung durch sein vollmächtiges Wort: »Er rief zu sich, die er selbst wollte.« Sein Ruf hat göttliche Autorität. Dabei dürfen wir nicht seine Liebe aus den Augen verlieren, die in dieser souveränen Erwählung liegt. (Vgl. 2. Mose 33,19; Eph.1,3-6.)



Es ist freilich eine tief beschlagnahmende Liebe, aber dabei so echt Liebe, dass sie den geliebten reichen Jüngling in Markus 10,21. 22 nicht mit Gewalt umfunktioniert, sondern dieser sich ihr durchaus versagen kann, und sie ihn ziehen lässt. Die berufenen zwölf Männer hören und gehorchen: »Sie gingen hinweg zu ihm«, heißt es wörtlich übersetzt. Der Ruf dieses Herrn hat jedes einzelne Herz berührt und in Bewegung gesetzt. Jeder der Männer tat einen eigenen Schritt in die Nähe des Herrn, erfüllt und erhellt von seinem Ruf. »Noch nie waren sie so vollgültig Mensch, wo Gott ihnen jetzt vollgültig Gott war« (A. Pohl). Wie gehen wir mit dem Ruf unseres Herrn um? Wer oder was setzt uns eigentlich in Bewegung? Welche Entscheidung ist heute dran, wenn ich Jesaja 43,21 und 1. Petrus 2,9 ernst nehmen will?





 

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