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nächsten Text: An Christus scheiden sich die Geister IV vorherigen Text: An Christus scheiden sich die Geister II Archiv Datum: Freitag, 10.09.2004 Bibelstelle: Markus 3,14; Jesaja 43,1 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: An Christus scheiden sich die Geister III Markus-Evangelium 3,14 Und er setzte zwölf ein, die er auch Apostel nannte, dass sie bei ihm sein sollten und dass er sie aussendete zu predigen Jesaja 43,1 Und nun spricht der HERR, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! Die griechische Sprache beschreibt die Berufung der Zwölf als einen Schöpfungsakt Gottes. Wörtlich steht in Vers 14: »Und er machte Zwölf.« Wie Gott am Anfang Himmel und Erde schuf, so will seine Allmacht auch am Ende der Zeit noch einmal in besonderer Weise schöpferisch tätig werden: Er schuf den Zwölferkreis als Fundament für ein wiederhergestelltes Israel (Jes. 35,10; 49,22; 60,4.9; 66,20) und als Ausgangspunkt für die neutestamentliche Gemeinde. Wo ein Fundament gelegt wird, darf man auch den Bau erwarten. Davon hört und liest Jahre später die Jesus-Gemeinde in Epheser 2,19-22 und 1. Petrus 2,5. Jesus selbst gab dem Zwölferkreis eine doppelte Bestimmung, an der sich jede christliche Gemeinschaft prüfen lassen muss: »Er machte die Zwölf, damit sie bei ihm seien und damit er sie aussende.« Es ist Jesus sehr wichtig, dass wir zuerst bei ihm sind, dass wir unser Zuhause bei ihm haben, dass wir seine Nähe suchen, seine Nähe lieben und genießen. »Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht sehen wir das Licht« (Ps. 36,10; vgl. Ps. 57,2; 73,23; 83,4). »Bei ihm« kommen wir dann auch in Bewegung. Der Zwölferkreis wird vom Herrn zum Verkündigungsdienst berufen, autorisiert und eingesetzt. Das Reich Gottes wird durch das Wort Gottes gebaut. Denn »der Glaube ist aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort des Christus« (Rö. 10,17; lies Rö. 10,9-18; Jo. 17,20). Alle praktischen Dienste sind abgeleitete, nach-geordnete Dienste. Jesus selbst will es so haben, damit nicht der Mensch und sein Tun, sondern Gott und sein Tun im Mittelpunkt unseres Lebens und Wirkens steht. Jesus will nicht, dass wir die unterschiedlichen Dienste gegeneinander werten und ausspielen (1. Ko. 12,4ff.18ff). Er will die Prioritäten klar haben! Dazu Lukas 10,38-42 und Apostelgeschichte 6,1-7.
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