|
Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V. | |||||||||
|
nächsten Text: An Christus scheiden sich die Geister V vorherigen Text: An Christus scheiden sich die Geister III Archiv Datum: Samstag, 11.09.2004 Bibelstelle: Markus 3,15-19; Epheser 6,10.11.14-19 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: An Christus scheiden sich die Geister IV Markus-Evangelium 3,15 und dass sie Vollmacht hätten, die bösen Geister auszutreiben. 3,16 Und er setzte die Zwölf ein und gab Simon den Namen Petrus; 3,17 weiter: Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, den Bruder des Jakobus, und gab ihnen den Namen Boanerges, das heißt: Donnersöhne; 3,18 weiter: Andreas und Philippus und Bartholomäus und Matthäus und Thomas und Jakobus, den Sohn des Alphäus, und Thaddäus und Simon Kananäus 3,19 und Judas Iskariot, der ihn dann verriet. Epheserbrief 6,10 Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. 6,11 Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. 6,14 So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit 6,15 und an den Beinen gestiefelt, bereit einzutreten für das Evangelium des Friedens. 6,16 Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, 6,17 und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. 6,18 Betet allezeit mit Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit im Gebet für alle Heiligen 6,19 und für mich, dass mir das Wort gegeben werde, wenn ich meinen Mund auftue, freimütig das Geheimnis des Evangeliums zu verkündigen. Der Dienst der Jesusjünger bedarf einer Ausrüstung. Vorrangig beschenkt Jesus seine Leute mit göttlicher Vollmacht. »Denn unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Gewalten, gegen die Mächte, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistigen Mächte der Bosheit in der Himmelswelt. Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen und, wenn ihr alles ausgerichtet habt, stehen bleiben könnt« (Eph. 6,12.13)! Niemand kann diesen geistlichen Kampf als Solochrist bestehen. Der Christ ist kein Solist. Ein englischer Ausleger schreibt zu Markus 3,16ff: »Bezeichnend ist, dass der christliche Glaube von Anfang an in einer Gemeinschaft erschlossen und gelebt wurde. Während das Wesen des Pharisäertums in der Absonderung von den Mitmenschen bestand, bindet das Christentum seinem Wesen nach die Menschen an die Mitmenschen und stellt sie vor die Aufgabe, miteinander und füreinander zu leben.« (Lies Lk. 10,25-37; Apg. 2,42-47.) Bedenken wir noch, wer die Menschen sind, die Jesus zu einer Gemeinschaft gemacht hat. Lauter sehr verschiedene Leute. Die einen trugen konservativ jüdische Namen, die anderen moderne griechische. Die einen (Matthäus, Johannes und Jakobus) galten als wohlhabend, die anderen eher als sozial schwach. Der extremste Gegensatz aber bestand zwischen den Zöllnern und den vaterländischen Zeloten. Diese Gruppe ins Leben zu rufen, war ein außerordentliches Wagnis. »Doch in Christus gilt weder Galiläer noch Judäer, weder konservativ noch progressiv, weder Fischer noch Zöllner noch Zelot. Etwas Neues ist da« (A. Pohl)! Diese Männer ließen sich von Jesus zu einer Gemeinschaft machen und in sein göttliches Segens- und Lebensprogramm einbinden. Sie hatten alle möglichen Mängel und Fehler; doch sie hatten Jesus lieb und wollten sich von ihm sagen und senden lassen. Inwiefern hilft uns die geistliche Waffenrüstung (Eph. 6,10ff) auch zu einem guten Miteinander?
| |||||||||
|
| ||||||||||