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nächsten Text: An Christus scheiden sich die Geister X vorherigen Text: An Christus scheiden sich die Geister VIII Archiv Datum: Donnerstag, 16.09.2004 Bibelstelle: Markus 3,35; Psalm 143,10 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: An Christus scheiden sich die Geister IX Markus-Evangelium 3,35 Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. Psalm 143,10 143,10 Hilf mir, so zu leben, wie du es willst, denn du bist mein Gott! Führe mich durch deinen guten Geist! Dann werde ich erleben, wie du mir Hindernisse aus dem Weg räumst. »Den Willen Gottes tun« ist das A und O des Christseins (Rö. 12,1.2; Hbr. 13,20.21; 1. Petr. 4,1.2; 1. Jo. 2,16.17). Allerdings sprachen auch die frommen Juden sehr gern über den Willen Gottes. Sie waren stolz, ihn zu kennen und anderen zu zeigen (Rö. 2,17.18). Aber der Wille Gottes ist keine Uniform, die allen ein bisschen und keinem ganz passt. Das hatte Jesus durch sein Leben und seine Lehre deutlich gemacht. Darum brachen die frommen Juden mit Jesus ausgerechnet am Willen Gottes auseinander. Was für den Sohn Gottes Tun des Guten bedeutete, konnte für sie so böse sein, dass sie den Wohltäter umzubringen trachteten (Mk. 3,4-6; lies Jo. 5,13-20). Erkenntnis des Willens Gottes ist ein Unding für den, der den Vater nicht kennt und den Sohn nicht will. Wer den Willen Gottes tun will, braucht Jesus und den Heiligen Geist, der uns den Willen Gottes beleuchtet (vgl. Jo. 14,26; Rö. 8,5-9.14-16; 1. Ko. 2,10-12). Gott zeigt uns seinen Willen in erster Linie durch das Lesen der Bibel und das Herzensgespräch mit ihm. Je tiefer wir unseren himmlischen Vater im gelesenen und verkündigten Wort kennen lernen, desto besser verstehen wir, was er will und wie wir im Bereich seines Willens leben können. Wir erfahren nicht immer bis in alle Einzelheiten, was er tun will; aber immer gilt: »Was er euch sagt, das tut« (Jo. 2,5; lies Lk. 8,21). Im Tun seines Willens erweisen wir uns als echte Brüder und Schwestern von Jesus. »Rede zu uns, Herr, wir möchten hören. Lass nicht zu, dass wir dein Wort hören, aber nicht tun; dass wir es kennen, aber nicht lieben; dass wir es glauben, ihm aber nicht gehorchen. Darum rede, Herr, wir möchten hören. Du hast Wort ewigen Lebens. Tröste uns und richte uns auf« (Th. v.Kempen).
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