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Datum: Mittwoch, 22.09.2004
Bibelstelle: Psalm 62,3.6-8; 18,2-4
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Mache dir bewusst, wer Gott für dich ist I



Psalm

62,3 "Denn er ist mein" "Fels, meine Hilfe, mein Schutz," "dass ich gewiss nicht fallen werde."

62,6 "Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele;" "denn er ist meine Hoffnung."

62,7 "Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz," "dass ich nicht fallen werde."

62,8 Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, / der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott.

18,2 "und er sprach:" Herzlich lieb habe ich dich, HERR, meine Stärke!

18,3 HERR, mein Fels, meine Burg, mein Erretter; mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Berg meines Heiles und mein Schutz!

18,4 Ich rufe an den HERRN, den Hochgelobten, so werde ich vor meinen Feinden errettet.



Wenn wir jemandem erklären sollten, wer Gott für uns ist, was würden wir ihm sagen? David fällt die Antwort nicht schwer. Er hat seinen Gott in vielfacher Weise erlebt und beschreibt ihn so: »Gott ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz, dass ich gewiss nicht fallen werde . . . Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott.« David vergleicht Gott mit einem Felsen – Symbol für Festigkeit, Halt, Sicherheit und Beständigkeit. Die Feinde vergleichen David allerdings mit einer »rissigen Wand«, die bald einstürzen wird. Aber diese Sicht ist nicht entscheidend; wichtig ist, dass David in seinem Gott felsenfest verankert ist. »Nur er ist mein Fels und meine Rettung, meine hohe Feste; ich werde nicht wanken.« Hinter dieser Aussage verbirgt sich keine Selbstsicherheit, sondern strahlt die tiefe Glaubensgewissheit aus: Gott ist mein Halt. (Lies Ps. 27,5; 31,3.4; 40,2.3.) – »Bei Gott ist mein Heil.« Hier wird die Not deutlich, die David umgibt, gleichzeitig aber auch die erfahrene Hilfe. Lärm und Unruhe in dieser Welt kommen vielfach aus dem heillosen, unversöhnten Herzen des Menschen. David hat Gott kennen gelernt als den, der heil machen kann. Deshalb betet er: »Beweise deine wunderbare Güte, du Heiland derer, die dir vertrauen gegenüber denen, die sich gegen deine rechte Hand erheben« (Ps.17,7). Johannes Calvin schreibt, dass ihm diese Worte vorkommen »wie ein Schild, den der Angefochtene in seiner äußersten Not dem Teufel entgegenstemmt«. Benutzen auch wir diese Schutzwaffe, um mitten in Anfechtung und Bedrängnis geborgen und still zu sein! (Lies Ps. 27,1; 59,10.17.18; 71,1-3.)





 

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