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nächsten Text: Überlasse Gott die Antwort auf feindliche Angriffe II vorherigen Text: Schütte dein Herz vor Gott aus Archiv Datum: Samstag, 25.09.2004 Bibelstelle: Psalm 62,4.5; 94,3.4.7 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Überlasse Gott die Antwort auf feindliche Angriffe I Psalm 62,4 Wie lange stellt ihr alle "einem" nach, wollt alle ihn morden, als wäre er eine hangende Wand und eine rissige Mauer? 62,5 Sie denken nur, wie sie ihn stürzen, haben Gefallen am Lügen; mit dem Munde segnen sie, aber im Herzen fluchen sie. "SELA". 94,3 HERR, wie lange sollen die Gottlosen, wie lange sollen die Gottlosen prahlen? 94,4 Es reden so trotzig daher, es rühmen sich alle Übeltäter 94,7 und sagen: Der HERR sieht's nicht, und der Gott Jakobs beachtet's nicht. Psalm 62,4. zeigt uns, was die Unruhe in Davids Herzen ausgelöst hatte: »Wie lange stellt ihr alle einem nach, wollt alle ihn morden, als wäre er eine hangende Wand und eine rissige Mauer? Sie denken nur, wie sie ihn stürzen, haben Gefallen an Lügen; mit dem Munde segnen sie, aber im Herzen fluchen sie.« Rührt die Unruhe in unserem Leben nicht oft daher, dass man hörte, was andere über einen sagten oder welche undurchsichtigen Pläne geschmiedet werden? In unserem Psalm scheinen alle gegen einen zu kämpfen. Die Feinde Davids überlegten, wie sie ihn stürzen könnten, sie entwickelten sogar Mordpläne, verbreiten Lügen und vertuschen mit frommen Worten ihr eigentliches Ziel. Wie schmerzlich können solche Äußerungen sein! Wie tief können sie verletzen! Leider gibt es solche zerstörerischen Bemerkungen und Behauptungen, die viel Unheil, gegenseitiges Misstrauen und gegenseitige Ablehnung anrichten, auch unter Christen. Der Kirchenvater Augustin bekannte einmal: »Die Zunge der Menschen ist mein täglicher Schmelzofen.« Wie gehen wir mit Verunglimpfungen, mit Ehrenverletzungen, mit Unterstellungen und mit Ablehnung um? Von David hören wir kein einziges Wort der Empörung oder Verteidigung. Er befiehlt seiner Seele: »Aber sei nur stille zu Gott, der dir hilft.« Dieser Weg steht auch uns offen. Fliehe zu Gott, birg dich in seinem Schutz und breite vor ihm deine Not aus. Er kann helfend eingreifen. »Meine Seele ist in der Stille, tröstet sich des Höchsten Kraft, dessen Rat und heilger Wille mir bald Rat und Hilfe schafft; der kann mehr als alle Götter, ist mein Hort, mein Heil, mein Retter, dass kein Fall mich stürzen kann, trät er noch so heftig an« (Paul Gerhardt). Mit dieser Zuversicht im Herzen können auch wir die schweren Tage unseres Lebens bewältigen. (Lies Ps. 57,1-12; Jo. 13,34.35.)
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