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nächsten Text: Überlasse Gott die Antwort auf feindliche Angriffe III vorherigen Text: Überlasse Gott die Antwort auf feindliche Angriffe I Archiv Datum: Sonntag, 26.09.2004 Bibelstelle: Psalm 62,1-7; 38,13-16 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Überlasse Gott die Antwort auf feindliche Angriffe II Psalm 62,1 "Ein Psalm Davids, vorzusingen, für Jedutun." 62,2 "Meine Seele ist" "stille" "zu Gott, der mir hilft." 62,3 "Denn er ist mein" "Fels, meine Hilfe, mein Schutz," "dass ich gewiss nicht fallen werde." 62,4 Wie lange stellt ihr alle "einem" nach, wollt alle ihn morden, als wäre er eine hangende Wand und eine rissige Mauer? 62,5 Sie denken nur, wie sie ihn stürzen, haben Gefallen am Lügen; mit dem Munde segnen sie, aber im Herzen fluchen sie. "SELA". 62,6 "Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele;" "denn er ist meine Hoffnung." 62,7 "Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz," "dass ich nicht fallen werde." 38,13 Die mir nach dem Leben trachten, stellen mir nach; / und die mein Unglück suchen, bereden, wie sie mir schaden; sie sinnen auf Trug den ganzen Tag. 38,14 Ich bin wie taub und höre nicht, und wie ein Stummer, der seinen Mund nicht auftut. 38,15 Ich muss sein wie einer, der nicht hört und keine Widerrede in seinem Munde hat. 38,16 Aber ich harre, HERR, auf dich; du, Herr, mein Gott, wirst erhören. »Wie lange stellt ihr alle einem nach, wollt alle ihn morden, . . . « Das erlebte nicht nur David, auch in unseren Tagen gehen Christen um ihres Glaubens willen durch Leiden. Eine Missionarin schrieb: »Heute abend, als wir nach Hause kamen, flogen aus allen Richtungen Steine auf uns nieder. Mir wurde angst und bange. Was sollen wir tun, werden wir überhaupt mit dem Leben davonkommen, und . . . Fragen über Fragen türmten sich blitzschnell vor mir auf. Aber dann kam mitten hinein in alle Unruhe und Angst die Zusage meines Gottes: Er wird dich mit seinen Fittichen decken, Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln und jede Furcht war wie weggeblasen. Unter seinen Flügeln, wie real das wird, das haben wir buchstäblich erlebt, als wir umringt waren von einer Meute von Männern, die sich grölend und schreiend uns näherten. Das Licht ihrer Fackeln beleuchtete zornige und zu allem wild entschlossene Gesichter. Niemand kam ernstlich zu Schaden. Wir haben Gottes schützende und eingreifende Fürsorge in wunderbarer und unvergesslicher Weise erlebt.« (Lies Ps. 91,1-5.14-16; 118,13.14; Jes. 54,14-17.) »Auf Gott vertraut still meine Seele.« Aus der Stille bei Gott kommend, kann man gelassen sein und wo es geboten ist schweigen. Jesus selber antwortete nicht ein Wort, als er von dem Hohenpriester aufgefordert wurde, gegen die Falschaussagen von Zeugen Stellung zu beziehen (Matth. 26,62.63). Das Schweigen von Jesus war kein Zeichen von Schwäche und Ratlosigkeit oder gar von Trotz. Es war ein höchst aktives Schweigen als Zeugnis für sein Ja zum Willen und zum Weg des Vaters. »Ich aber würde mich zu Gott wenden und meine Sache vor ihn bringen, der große Dinge tut, die nicht zu erforschen sind, und Wunder, die nicht zu zählen sind« (Hiob 5,8.9; lies Ps.25,4.5; 56,2-5.10).
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