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nächsten Text: Überlasse Gott die Antwort auf feindliche Angriffe IV vorherigen Text: Überlasse Gott die Antwort auf feindliche Angriffe II Archiv Datum: Montag, 27.09.2004 Bibelstelle: Psalm 62,2-10; Sprüche 3,5.6 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Überlasse Gott die Antwort auf feindliche Angriffe III Psalm 62,2 "Meine Seele ist" "stille" "zu Gott, der mir hilft." 62,3 "Denn er ist mein" "Fels, meine Hilfe, mein Schutz," "dass ich gewiss nicht fallen werde." 62,4 Wie lange stellt ihr alle "einem" nach, wollt alle ihn morden, als wäre er eine hangende Wand und eine rissige Mauer? 62,5 Sie denken nur, wie sie ihn stürzen, haben Gefallen am Lügen; mit dem Munde segnen sie, aber im Herzen fluchen sie. "SELA". 62,6 "Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele;" "denn er ist meine Hoffnung." 62,7 "Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz," "dass ich nicht fallen werde." 62,8 Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, / der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott. 62,9 Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, / schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht. "SELA". 62,10 Aber Menschen sind ja nichts, große Leute täuschen auch; sie wiegen weniger als nichts, so viel ihrer sind. Sprüche 3,5 Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, 5,6 sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.6 sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen. In unserem Psalm fällt nach dem Urtext ein immer wiederkehrendes kurzes Wort auf: »nur« oder »allein«. »Nur auf Gott vertraut still meine Seele. Nur er ist mein Fels und meine Hilfe.« Dieses kleine Wort zeigt eine eindeutige Richtung, die alle anderen Möglichkeiten ausschließt. Hinter diesem »Nur« verbirgt sich Davids Glaubenshaltung, seine zielbewusste Ausrichtung auf Gott. Auf niemand anderen verlässt er sich, von keinem andern erwartet er entscheidende Hilfe als von Gott allein. Tiefes Vertrauen kennzeichnet Davids Verbindung zu Gott, den er wie einen liebenden Vater vor Augen hat. Gott trägt für ihn Sorge mitten in den Konflikten und feindlichen Auseinandersetzungen. In der Gegenwart Gottes erfährt David, wie unverzichtbar Frieden und Geborgenheit sind. (Lies Ps. 31,1-6; 46,2-6.) In der Gegenwart Gottes dürfen auch wir zur Ruhe kommen. Am Vaterherzen Gottes gelingt das stille, vertrauensvolle Warten auf sein Eingreifen in unsere persönliche Situation. »Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden; denn er verlässt sich auf dich. Darum verlasst euch auf den Herrn immerdar; denn Gott der Herr ist ein Fels ewiglich« (Jes. 26,3.4; lies Jer. 17,7.8). Auch die Absicht der Feinde wird mit diesem kleinen Wort »nur« beschrieben: »Sie denken nur, wie sie ihn stürzen« (V. 5). Das ist bis heute die Absicht des Feindes. »Seid nüchtern und wacht, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge« (1. Petr. 5,8; lies 2. Ko. 2,10.11; Lk. 22,31.32). Auf ein letztes »Nur« macht David uns in Vers 10 und 11 aufmerksam: »Nur Hauch sind die Menschen« Hier geht es nicht um eine pessimistische Verachtung des Menschen, sondern um die Grundfrage, worauf sich ein Mensch im Leben und im Sterben wirklich verlassen kann. David kannte die Antwort. Er hatte sich dafür entschieden, sein Vertrauen auf Gott zu setzen.
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