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nächsten Text: Setze dein Vertrauen auf Gottes Wort I vorherigen Text: Überlasse Gott die Antwort auf feindliche Angriffe III Archiv Datum: Dienstag, 28.09.2004 Bibelstelle: Psalm 62,6-9; 86,1-7 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Überlasse Gott die Antwort auf feindliche Angriffe IV Psalm 62,6 "Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele;" "denn er ist meine Hoffnung." 62,7 "Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz," "dass ich nicht fallen werde." 62,8 Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, / der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott. 62,9 Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, / schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsre Zuversicht. "SELA". 86,1 "Ein Gebet Davids." HERR, neige deine Ohren und erhöre mich; denn ich bin elend und arm. 86,2 Bewahre meine Seele, denn ich bin dein. Hilf du, mein Gott, deinem Knechte, der sich verlässt auf dich. 86,3 Herr, sei mir gnädig; denn ich rufe täglich zu dir. 86,4 Erfreue die Seele deines Knechts; denn nach dir, Herr, verlangt mich. 86,5 Denn du, Herr, bist gut und gnädig, von großer Güte allen, die dich anrufen. 86,6 Vernimm, HERR, mein Gebet und merke auf die Stimme meines Flehens! 86,7 In der Not rufe ich dich an; du wollest mich erhören! »Nur auf Gott vertraut still meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung!« Hier die Erfahrung eines Christen, der plötzlich hoffnungslos krank geworden war: »Ich hatte Jesus Christus verkündigt doch wo war er jetzt, da ich ihn so dringend brauchte? Noch nie war mir so zum Bewusstsein gekommen, wie sehr wir den Verhältnissen ausgeliefert sein können, selber nichts ausrichten können. Es war nicht die Krankheit, die mir zu schaffen machte, sondern der Gedanke, dass mein Leben jetzt schon zu Ende gehen könnte. Durch die innere Unruhe veranlasst, griff ich nach einem Buch, das mir meine Mutter gebracht hatte. Meine Mutter war eine stille, nachdenkliche und betende Frau. Sollte sie schon vorher gewusst haben, was ihr Sohn bei solch einer Diagnose zu bewältigen hatte? Der Pfarrer von Heidelberg, hieß dieses Buch. Ich blätterte, wie man so blättert, nur um etwas zu tun. Da fiel mein Blick auf einen Brief. Es war ein Brief an einen schwerkranken Freund. Je mehr ich las, umso gespannter wurde ich. Dann kam jener Satz: Wie es auch um dich steht, lass dich in die Hände von Jesus fallen. Wie gebannt starrte ich auf die Aufforderung: Lass dich in die Hände von Jesus fallen. Also war ich nicht den Verhältnissen preisgegeben. Ich spürte, wie die innere Unruhe und Angst einer zunehmenden Freude wich. Die Freude wurde so stark, dass in diesem Augenblick der Tod hätte zur Tür hereinkommen können. Meine äußere Situation war keineswegs verändert, ich musste noch lange Zeit in einer Klinik zubringen. Aber ich wusste mich von meinem Herrn gehalten. Geborgen zu sein in Jesus Christus, das war Gottes großes Geschenk für mich mitten in der Krankheit.« (Lies Ps. 16,8-11; 73,23-26.28; 139,5)
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