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Datum: Mittwoch, 29.09.2004
Bibelstelle: Psalm 62,12.13; 1.Korinther 2,9.10
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Setze dein Vertrauen auf Gottes Wort I



Psalm

62,12 Eines hat Gott geredet, ein Zweifaches habe ich gehört: Gott allein ist mächtig,

62,13 und du, Herr, bist gnädig; denn du vergiltst einem jeden, wie er's verdient hat.



1.Korintherbrief

2,9 Sondern es ist gekommen, wie geschrieben steht (Jesaja 64,3): »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.«

2,10 Uns aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit.



»Eines hat Gott geredet, ein Zweifaches habe ich gehört: Gott allein ist mächtig, und du, Herr, bist gnädig.« In der Stille vor Gott wurde David durch Gottes Wort reich beschenkt. Es waren Worte, die ihn gewiss machten, dass er auf der Seite des Siegers stand. »Gott allein ist mächtig, und du, Herr, bist gnädig.« Die Feinde mochten noch so lautstark auftreten – gegen den, dem alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben ist, konnten sie nichts ausrichten. David spricht auch davon, wie gnädig Gott ist. Diese froh machende Nachricht muss er den Menschen weitersagen, die er schon in Vers 9 aufgefordert hat: »Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor Gott aus; er ist unsere Zuversicht.« Wer selber in der Stille Gott begegnet ist, der hat auch ein Mut machendes Wort für andere. Suche die Stille vor Gott! Lass dich von ihm beschenken, damit du ein Segen sein kannst für deine Umgebung. (Lies Ps. 119,105; 2. Mose 33,7-11; 34,29.)



Im Neuen Testament begegnet uns Maria von Betanien. Sie kann uns zum Thema »Stille im täglichen Leben« etwas sagen. Jesus kam in ihr Haus. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seiner Rede zu. Marta, ihre Schwester, machte sich viel zu schaffen. Sie trat hinzu und sprach: »Herr, fragst du nicht danach, dass mir meine Schwester die ganze Arbeit überlässt? Kannst du ihr nicht sagen, dass auch sie etwas tun soll?« Der Herr aber antwortete ihr: »Marta, Marta, du machst dir viel Sorge und Mühe. Eins aber ist not: Maria hat das gute Teil erwählt, das soll nicht von ihr genommen werden« (Luk. 10,38-42). Was es auch zu tun gab, jetzt war nur eines dran, zu hören, was Jesus zu sagen hat.



 

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