|
Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V. | |||||||||||
|
nächsten Text: Der HERR segne und behüte Dich I vorherigen Text: Jesus spricht: Sei nicht ungläubig, sondern gläubig Archiv Datum: Donnerstag, 31.03.2005 Bibelstelle: Johannes 20,28-31; Jeremia 29,13.14 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben Johannes-Evangelium 20,28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! 20,29 Spricht Jesus zu ihm: Weil du mich gesehen hast, Thomas, darum glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben! 20,30 Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch. 20,31 Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, daß Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen. Jeremia 29,13 Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden. Ja, wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, 29,14 will ich mich von euch finden lassen. Das verspreche ich euch. Ich werde eurer Gefangenschaft ein Ende machen: Aus allen Ländern, in die ich euch zerstreut habe, will ich euch wieder sammeln und in das Land zurückbringen, aus dem ich euch damals fortgejagt habe. Wie Gott einst Israel aus der Gefangenschaft befreite, so erlebte es Thomas mit der Gefangenschaft seines Herzens. So mächtig ihn Zweifel und Unglaube gefangen hielten, so intensiv und nüchtern suchte er Klarheit und Gewissheit. Wer aufrichtig sucht, wird finden (vgl. Lk. 11,9-13). Thomas legt ein gewaltiges Bekenntnis ab: »Jesus ist mein Herr und mein Gott.« Damit ist gesagt, dass Jesus größer ist als alle Menschen und Mächte, stärker als Tod und Teufel und Sünde. (Lies 1. Ko. 15,3-5.17.20-22.25.26). Das herrliche Zeichen, das Jesus seinem Jünger gab, sollte Hilfe zum Glauben sein. Mehr nicht. Der Glaube an Jesus Christus darf sich nicht auf Zeichen und wunderbare Erfahrungen stützen, sondern soll sich zutiefst auf den Herrn selbst gründen. Darum muss Thomas sich auch der Korrektur durch Jesus stellen: »Weil du mich gesehen hast, hast du Glauben gefasst. Glücklich zu preisen sind die, die nicht sehen und doch glauben.« Jesus beglückwünscht alle, die obwohl sie durch Täler des Zweifels und der Anfechtung gehen sich im Glauben an ihn selbst und an sein Wort halten. Dafür hat er gebetet: Johannes 17,20. Wie wertvoll dieser Glaube ist, bezeugte Jahrzehnte später der Apostel Petrus: »Dann werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, damit euer Glaube als echt und viel kostbarer befunden werde als das vergängliche Gold, das durchs Feuer geläutert wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn offenbart wird Jesus Christus. Ihn habt ihr nicht gesehen und habt ihn doch lieb; und nun glaubt ihr an ihn, obwohl ihr ihn nicht seht; ihr werdet euch aber freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude, wenn ihr das Ziel eures Glaubens erlangt, nämlich der Seelen Seligkeit« (1. Petr. 1,6-9).
| |||||||||||
|
| ||||||||||||