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02.05. Fürchte dich nicht, glaube nur! (II)

01.05. Fürchte dich nicht, glaube nur! (I)

30.04. Vor Gott können, müssen und dürfen wir keine dunklen Geheimnisse haben

29.04. Jesus nimmt sich immer Zeit für Menschen, die Seine Hilfe brauchen

28.04. Jesus kann heilen, und Jesus kann retten

27.04. Die Allmacht Gottes landet durch Jesus am Ufer unserer Ohnmacht

26.04. Was ist uns wirklich wichtig?
 
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Datum: Freitag, 29.04.2005
Bibelstelle: Markus 5,24-30; 2.Mose 15,26
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Jesus nimmt sich immer Zeit für Menschen, die Seine Hilfe brauchen



Markus-Evangelium

5,24 Und er ging hin mit ihm. Und es folgte ihm eine große Menge, und sie umdrängten ihn.

5,25 Und da war eine Frau, die hatte den Blutfluß seit zwölf Jahren

5,26 und hatte viel erlitten von vielen Ärzten und all ihr Gut dafür aufgewandt; und es hatte ihr nichts geholfen, sondern es war noch schlimmer mit ihr geworden.

5,27 Als die von Jesus hörte, kam sie in der Menge von hinten heran und berührte sein Gewand.

5,28 Denn sie sagte sich: Wenn ich nur seine Kleider berühren könnte, so würde ich gesund.

5,29 Und sogleich versiegte die Quelle ihres Blutes, und sie spürte es am Leibe, daß sie von ihrer Plage geheilt war.

5,30 Und Jesus spürte sogleich an sich selbst, daß eine Kraft von ihm ausgegangen war, und wandte sich um in der Menge und sprach: Wer hat meine Kleider berührt?



2.Mose

15,26 Er sagte zu ihnen: "Hört auf mich, den Herrn, euren Gott, und lebt so, wie es mir gefällt! Haltet euch an meine Gebote und Weisungen! Wenn ihr das tut, werdet ihr keine der Krankheiten bekommen, mit denen ich die Ägypter bestraft habe. Denn ich bin der Herr, der euch heilt!"



Jeder der Zuhörer um Jesus wird verstanden haben, dass der Herr sich so schnell wie möglich mit Jaïrus auf den Weg ins Sterbezimmer machte. Auch wir dürfen Jesus mitnehmen zu unseren Kranken, Alten, Behinderten und zu den Sterbenden. Lasst sie nicht allein! Seid einfach bei ihnen! Schaut sie an mit den liebenden Augen des Herrn Jesus Christus! Betet mit ihnen und für sie – still oder hörbar. Lasst euch vom Heiligen Geist leiten, ob es gilt, ein

Trostwort zu sagen oder »nur« anteilnehmend zuzuhören. (Vgl. Spr. 20,12; Jes. 50,4; 51,16; 2. Ko. 2,3.4; Jak. 5,14-16.)



Wesentlich ist, dass wir da sind. Nun sehen wir Jesus und Jaïrus auf dem Weg nach Kapernaum, gefolgt von einer großen Menschenmenge. Die Zeit drängt, der Auftrag ist groß. Da kommt eine »Störung«. So mögen Menschen es empfinden. Nicht so unser Herr. Jesus lässt sich unterbrechen, obwohl er die dringende Bitte des Jaïrus im Herzen trägt und um das todkranke Befinden des Kindes weiß. In allem lebte Jesus aus der Verbundenheit mit Gott. Er war nicht darauf fixiert, eine Arbeit nach der anderen »abzuhaken«, schon gar nicht, wenn es um Menschen und ihre Not geht! Jesus hat Zeit, und er nimmt sich Zeit – auch für diese Frau, die ihn soeben berührt hatte. Sie war eine wohlhabende Frau; denn nur Reiche konnten sich einen Arzt leisten. Nun war ihr Vermögen aufgrund ihres zwölfjährigen Leidens aufgebraucht. Sie war gänzlich am Ende – mit ihrer Kraft, mit ihrem Geld, mit ihrer Hoffnung auf Besserung, vielleicht auch am Ende mit ihrer Selbstachtung. Demütigungen aller Art hatte sie ertragen müssen. Angekommen bei Station »Mutlos«, hörte sie von Jesus. Nach Römer 10,17 kommt der Glaube aus dem Hören (vgl. Apg. 4,4). Und der Glaube wird aktiv: die Kranke drängt sich durch die Menschenmenge zu dem hin, der zerbrochene Menschen heilen kann. (Lies Ps. 34,19; 147,3.14; Jes. 42,3; 59,1; 53,4.5; Micha 7,7.)



 

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