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nächsten Text: Wo suchst Du das Leben? vorherigen Text: Fürchte dich nicht, glaube nur! (II) Archiv Datum: Dienstag, 03.05.2005 Bibelstelle: Markus 5,38-43; Jesaja 65,17; 66,13a.22 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wir brauchen Jesus, den Herrn über den Tod Markus-Evangelium 5,38 Und sie kamen in das Haus des Vorstehers, und er sah das Getümmel, und wie sehr sie weinten und heulten. 5,39 Und er ging hinein und sprach zu ihnen: Was lärmt und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, sondern es schläft. 5,40 Und sie verlachten ihn. Er aber trieb sie alle hinaus und nahm mit sich den Vater des Kindes und die Mutter und die bei ihm waren, und ging hinein, wo das Kind lag, 5,41 und ergriff das Kind bei der Hand und sprach zu ihm: Talita kum! - das heißt übersetzt: Mädchen, ich sage dir, steh auf! 5,42 Und sogleich stand das Mädchen auf und ging umher; es war aber zwölf Jahre alt. Und sie entsetzten sich sogleich über die Maßen. 5,43 Und er gebot ihnen streng, daß es niemand wissen sollte, und sagte, sie sollten ihr zu essen geben. Jesaja 65,17 Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, daß man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird. 66,13a Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. 66,22 Denn wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir Bestand haben, spricht der HERR, so soll auch euer Geschlecht und Name Bestand haben. In unserem Kulturkreis wird oft und intensiv nach innen geweint und getrauert im Orient viel mehr nach außen. Man drückt seinen Schmerz aus, ja schreit ihn heraus. Jesus verbietet nicht das Klagen und Weinen (vgl. Ps. 18,5-7; Jo. 11,34-36). Er will mit seinem denkwürdigen Hinweis (V. 39) und seiner Einhalt gebietenden Geste (V. 40) auch nicht einfach die Kultur auf den Kopf stellen. Was will der Herr dann, warum handelt er so? Es geht um das Verständnis seiner Person. Jesus, der Sohn des lebendigen Gottes, ist das Leben in Person. »Ich bin das Leben« (Jo. 14,6). Darum verweigert der Herr dem Tod, als dem ärgsten »Feind«(!) des Menschen, jede Ehrerbietung. Jesus, der Sohn Gottes, ist die Auferstehung in Person. »Ich bin die Auferstehung« (Jo. 11,25). Darum ist der Tod für ihn wie ein kurzer Nachtschlaf. Mit dem anbrechenden Morgen steht man auf. Die Nacht ist vergangen. Der Tag ist da. Mit Jesus, dem Sohn Gottes in unserem Leben, das noch dem Tod unterworfen ist, haben wir Zukunft und Hoffnung. Am Ufer unserer äußersten Ohnmacht, an der Grenze des Todes, steht Jesus und holt uns ab in seine ewige Herrlichkeit. So verbürgt es uns seine Auferstehung von den Toten. Jesus ist der Überwinder des Todes. »Wer Jesus hat, hat das Leben« für immer (1. Jo. 5,12). Wir brauchen bei unseren Trauer-Feierlichkeiten nicht ein Mehr an Aufwand, Ausstattung und Zeremonien, wir brauchen Jesus, den Herrn über den Tod. »Jesus, Jesus nichts als Jesus« (W. Busch). Er trägt uns mit unseren Beklemmungen, mit unserer Krankheit, ja, mit unseren Schmerzen und mit unserem Sterben in sein herrliches Auferstehungslicht (vgl. Jes. 60,19; Offb. 21,4.5.23.24). Zur persönlichen Vertiefung: 1. Korinther 15,1-4.12-17.20-26.
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