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nächsten Text: Jerusalem in ihrer himmlischen Gestalt ist die Erfüllung des Planes Gottes vorherigen Text: Wir brauchen Jesus, den Herrn über den Tod Archiv Datum: Mittwoch, 04.05.2005 Bibelstelle: Psalm 87, 1-7 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Wo suchst Du das Leben? Psalm 87,1 EIN PSALMLIED DER SÖHNE KORACH. Sie ist fest gegründet auf den heiligen Bergen. 87,2 Der HERR liebt die Tore Zions mehr als alle Wohnungen in Jakob. 87,3 Herrliche Dinge werden in dir gepredigt, du Stadt Gottes. SELA. 87,4 Ich zähle Ägypten und Babel zu denen, die mich kennen, auch die Philister und Tyrer samt den Mohren: «Die sind hier geboren.» 87,5 Doch von Zion wird man sagen: «Mann für Mann ist darin geboren»; und er selbst, der Höchste, erhält es. 87,6 Der HERR spricht, wenn er aufschreibt die Völker: «Die sind hier geboren.» SELA. 87,7 Und sie singen beim Reigen: Alle meine Quellen sind in dir! Im Mittelpunkt dieses Psalms steht der Zion bzw. die Gottesstadt Jerusalem. Nicht patriotischer Stolz hat den Nachkommen Korachs dazu bewogen, dieses Lied zu dichten. Der Hinweis, dass Zion eine Gründung Gottes ist, zeigt uns die prophetische Bedeutung der so oft gerühmten Stadt. Das an ihr Sichtbare ist nur Anstoß, sich von dem vergänglichen Erscheinungsbild zu lösen, um im Licht Gottes ihre eigentliche Bedeutung zu schauen. Doch geht es nicht nur um einen Blick in die himmlische Wirklichkeit, der den Beter erfreut und zur Anbetung bringt. Letztlich wird uns die Frage gestellt: Wo bist du zu Hause, wo sind deine Quellen? Oder anders gesagt: Wo suchst du das Leben? »Von Zion wird Weisung ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem« (Jes. 2,3b; vgl. Jo. 4,22; Apg. 1,8; Lk. 24,46-48). Das Wort Gottes ist und bleibt die einzige wahre Lebensquelle. Wir finden sie in der Bibel. »Die Bibel eröffnet uns den Zugang zu Kräften außerhalb unseres Herzens und unserer Möglichkeiten. Der einfachste Weg über sich hinaus ist das Lesen der Bibel. Da öffnen sich Bereiche, die uns sonst verschlossen bleiben. Da zeigen sich Wege, die wir allein nicht finden können. Da sehen wir Ziele, die uns über alles Eigene und Selbstgemachte erheben. Da begegnen uns Kräfte, die stärker sind als Leiden und Tod, als Böses und Irrtum, als Lüge und Wahn« (A. Kühner). In unserem Psalm geht es nicht nur um das Leben Einzelner, sondern um das ganzer Völker. Der Zion wird einst für sie zum Ort der Sehnsucht und des Heils. Er ist für sie nicht in weite Ferne gerückt, er ist erreichbar und fassbar für alle, die sich aufmachen: »Und es wird geschehen am Ende der Tage ... « (Lies Jes. 2,2-5.)
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