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10.05. Der traurigste Psalm III

09.05. Der traurigste Psalm II

08.05. Der traurigste Psalm I

07.05. Auf, Ihr Durstigen alle, kommt zum lebendigen Wasser!

06.05. Aller Völker Gott ist unser Gott

05.05. Jerusalem in ihrer himmlischen Gestalt ist die Erfüllung des Planes Gottes

04.05. Wo suchst Du das Leben?

03.05. Wir brauchen Jesus, den Herrn über den Tod
 
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Datum: Freitag, 06.05.2005
Bibelstelle: Psalm 87,4-6; Jesaja 2,1-3; 55,5
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Aller Völker Gott ist unser Gott



Psalm

87,4 Ich zähle Ägypten und Babel zu denen, die mich kennen, auch die Philister und Tyrer samt den Mohren: «Die sind hier geboren.»

87,5 Doch von Zion wird man sagen: «Mann für Mann ist darin geboren»; und er selbst, der Höchste, erhält es.

87,6 Der HERR spricht, wenn er aufschreibt die Völker: «Die sind hier geboren.» SELA.



Jesaja

12,2 Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil.

12,3 Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Heilsbrunnen.

55,5 Siehe, du wirst Heiden rufen, die du nicht kennst, und Heiden, die dich nicht kennen, werden zu dir laufen um des HERRN willen, deines Gottes, und des Heiligen Israels, der dich herrlich gemacht hat.



»Ich will Rahab (= Ägypten) und Babel erwähnen bei denen, die mich kennen; siehe, Philistäa und Tyrus samt Kusch (= Äthiopien).« – »Der prophetische Sänger spricht hier in der Ich-Form Verheißungen über bestimmte Völker aus. Er spricht die an, die mich (d.h. Gott) kennen, und Israel muss jetzt lernen, dass es noch andere Völker gibt, die in Gottes Heil hineingenommen werden – alles Feinde des Gottesvolkes! Die will Gott erwähnen, und zwar in einer Niederschrift. Das AT kennt das ›Buch des Lebens‹, in dem die, die wahrhaft vor Gott leben, registriert sind: 2. Mose 32,31.32; Psalm 139,15.16; Offenbarung 20,15« (D. Schneider). Zweimal heißt es im Zusammenhang mit den Völkern: »Dieser ist dort geboren«, nämlich auf dem Zion (V. 4.6b). Der Dichter spricht nicht von der natürlichen, sondern der geistlichen Geburt. Die Völker verlassen ihren heidnischen Hintergrund und suchen den einen wahren und lebendigen Gott, der ihnen das Leben schenkt. Seine Gebote werden ihnen zur neuen Lebensgrundlage. Damit ist aber die besondere Stellung Israels als Eigentumsvolk Gottes nicht aufgehoben. Sie sind »Mann für Mann« in Zion geboren. Das ist ihr geistliches Heimatrecht, an dem die Völker teilhaben, sich aber nicht an die Stelle des Gottesvolkes setzen können. Gott sind sie bis zum letzten Buch der Bibel der besonderen Erwähnung wert. (Vgl. Offb. 7,1-12; 15,2-4; 21,9-14.)



Unser geistlicher Geburtsort ist auf dem Zion, in Jerusalem. Vor ihren Toren stand das Kreuz, dort fand man das leere Grab. Dort geschah, was uns vom ewigen Tod befreit hat. Wir sind aus Gott geboren und haben Anrecht, seine Kinder zu heißen. Sein Wort ist unser Fundament, sein Heiliger Geist unsere Lebenskraft. Wir brauchen uns nicht unserer Herkunft zu schämen.



 

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