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14.05. Wie der Heilige Geist Persönlichkeit prägt

13.05. Der traurigste Psalm VI

12.05. Der traurigste Psalm V

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Datum: Samstag, 14.05.2005
Bibelstelle: 1.Mose 1,27; 2,7; Psalm 8,4-6
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Wie der Heilige Geist Persönlichkeit prägt



1.Mose

1,27 So schuf Gott den Menschen als sein Ebenbild, als Mann und Frau schuf er sie.

2,7 Da nahm Gott Erde, formte daraus den Menschen und blies ihm den Lebensatem in die Nase. So wurde der Mensch lebendig.



Psalm

8,4 Wenn ich sehe die Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast:

8,5 was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass du dich seiner annimmst?

8,6 Du hast ihn wenig niedriger gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast du ihn gekrönt.



Als Gott den Menschen erschaffen hatte, lag er da wie ein lebloses Wesen. Es war alles »dran« und alles »drin« – formvollendet und schön, aber dieser »Erdklumpen« war unfähig zu leben. Erst die persönliche Zuwendung des Schöpfers und die Einhauchung des Lebensodems schenkte dem Menschen das Leben.



Der Mensch ist und bleibt Gottes wunderbares Schöpfungswerk! Diese Geschöpflichkeit hat der Mensch nie verloren, wohl aber die persönliche Vertrauensbeziehung zu Gott. Wir kennen die furchtbare Geschichte aus 1.Mose 3, wie es dazu kam. Die schrecklichste Folge dieses Geschehens besteht darin, dass das Misstrauen Gott gegenüber von da an die Geschichte der gesamten Menschheit schreibt. Darum kann der Apostel Paulus sagen: »Die ganze Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen« und von den Menschen: »Sie sind alle (von Gott) abgewichen und allesamt verdorben« (Rö. 8,20a; 3,12.23; vgl. 3,11-18).



Jenseits von Eden taugt niemand für den Himmel – es sei denn, er erlaubt es dem Schöpfer, an seinem Herzen eine »Operation« vorzunehmen, wie sie Hesekiel 36,26.27 beschreibt. (Vgl. Jo. 3,3; 1. Ko. 6,11; Tit. 3,4-8.)



Man fühlt sich nicht nur wie neu geboren, wenn das durch die Sünde versteinerte Herz dem Pulsschlag des ewigen Lebens weichen muss, sondern man ist auch neu geboren. Gott selber wirkt diese Neugeburt. Er tut es durch den Heiligen Geist. Es ist ein besonderes Schöpfungswunder, wenn in alten Verhältnissen ein neuer Mensch entsteht. Das Alte ist noch da, es zieht und zerrt an uns. Aber das neue Leben aus Gott ist größer und stärker. Denn Gott, der Heilige Geist, wohnt in uns. Er will unsere Persönlichkeit prägen, sodass unser Leben mehr und mehr wie ein blank geputzter Spiegel von Gottes Herrlichkeit ist (vgl. 2. Ko. 3,18). Wird davon etwas in meinem praktischen Alltag sichtbar? Von 2. Timotheus 1,7-9; 2,16-19. 22-25 will ich mich befragen lassen.



 

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