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23.05. Der Heilige Geist wirkt geistliche Frucht

22.05. Der Heilige Geist begabt uns zum Dienst

21.05. Der Heilige Geist gibt uns überall Frei-Raum zum Gebet

20.05. Der Heilige Geist tritt bei Gott für uns ein

19.05. Der Heilige Geist macht uns die Bibel lieb

18.05. Der Heilige Geist stärkt uns, Jesus zu gehorchen

17.05. Der Heilige Geist schenkt uns Gewissheit

16.05. Der Heilige Geist macht uns Jesus groß
 
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Datum: Donnerstag, 19.05.2005
Bibelstelle: 2.Timotheus 3,14-17
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der Heilige Geist macht uns die Bibel lieb



2.Timotheusbrief

3,14 Du aber bleibe bei dem, was du gelernt hast und was dir anvertraut ist; du weißt ja, von wem du gelernt hast

3,15 und daß du von Kind auf die heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus.

3,16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit,

3,17 daß der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werk geschickt.



Wörtlich schreibt Paulus in Vers 16: »Die ganze Schrift ist vom Geist Gottes eingegeben.« Der Heilige Geist hat sehr unterschiedliche Männer erwählt, beauftragt und überwacht, um alles genau so aufzuschreiben, wie Gott es haben wollte. Wenn wir unsere Bibel aufschlagen und lesen, spricht Gott selber zu uns. Sein Geist berührt, bewegt, erschüttert, ermahnt, tröstet, erinnert, lehrt und korrigiert uns. Manchmal müssen wir uns überwinden, die Bibel(stellen) aufzuschlagen und sie betend zu lesen. Wir haben keine Zeit oder keine Lust. Wir sind müde, träge und bequem. »Ach diese Stelle kenne ich, brauche ich nicht zu lesen.« Ist es nicht »merkwürdig«, dass wir tagtäglich Brot essen, obwohl wir es kennen? Aber es stärkt uns dennoch, wenn wir es verspeisen. Kann Gott uns nicht auch durch bekannte Worte neu überraschen oder Dunkles aufhellen?



»Trotz lobenswerter Bibel-Ermutigungen greift eine erschreckende ›Bibel-Magersucht‹ um sich. Es ist, als ob gar kein Hunger mehr da ist nach dem Reden Gottes durch das Wort seiner Apostel und Propheten. Es ist sogar so, dass die meisten Bibelleser gar nichts mehr von dem bei sich behalten können, was ihnen eigentlich lebenserhaltende Kost sein sollte. Dem Teufel kann aber nur widerstanden werden mit dem ›Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes‹ (Eph. 6,17). Die Gemeinde des Christus braucht wieder Menschen, die mit von Gott geöffnetem Ohr anderen die Bibel in der Tiefe öffnen können. Gut gemeinter Small-Talk über einen Bibeltext ist zu wenig. Es ist auch zu wenig, allein an einigen biblischen Trostworten festzuhalten. Die großen Linien des Heilsplans Gottes gegen allen satanischen Widerstand sollen bekannt gemacht werden« (R. Scheffbuch). Wie ging Jesus selber nach Lukas 4,1-22 mit dem Wort Gottes um?







 

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