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nächsten Text: Der Heilige Geist wirkt geistliche Frucht vorherigen Text: Der Heilige Geist gibt uns überall Frei-Raum zum Gebet Archiv Datum: Sonntag, 22.05.2005 Bibelstelle: Apostelgeschichte 1,8; 13,2-4; Epheser 4,8.11-13 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der Heilige Geist begabt uns zum Dienst Apostelgeschichte 1,8 aber ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde. Epheserbrief 4,8 Darum heißt es (Psalm 68,19): «Er ist aufgefahren zur Höhe und hat Gefangene mit sich geführt und hat den Menschen Gaben gegeben.» 4,9 Daß er aber aufgefahren ist, was heißt das anderes, als daß er auch hinabgefahren ist in die Tiefen der Erde? 4,10 Der hinabgefahren ist, das ist derselbe, der aufgefahren ist über alle Himmel, damit er alles erfülle. 4,11 Und er hat einige als aApostel eingesetzt, einige als Propheten, einige als Evangelisten, einige als Hirten und Lehrer, 4,12 damit die Heiligen zugerüstet werden zum Werk des Dienstes. Dadurch soll der Leib Christi erbaut werden, 4,13 bis wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi, Die Gabe des Heiligen Geistes eröffnet uns einen weiten Raum, die Aufgaben im Reich Gottes zu sehen und anzupacken. Dazu brauchen wir die Ausrüstung und Zurüstung von Gott. Jeder Christ, der mit Jesus lebt, hat mindestens eine Gabe oder mehrere bekommen, die er zum Bau des Reiches Gottes einsetzen kann. Der Herr kann eine natürliche Gabe in seinen Dienst nehmen. Aber er schenkt uns auch übernatürliche, geistliche Gaben Gnaden-Gaben. Der Apostel Paulus widmet diesem Thema vier große Kapitel in seinen Briefen (Rö. 12, 1ff; 1. Ko. 12-14). Dabei ist es ihm sehr wichtig, den Jesus-Leuten besonders zwei geistliche Grundlinien zu zeigen: Zum einen geht es darum, die Einheit in der Vielfalt zur Ehre Gottes zu leben. So kann er einmal die Christen in Ephesus ermahnen: »Seid fleißig, zu halten die Einigkeit im Geist« (Eph. 4,3). Dafür hat auch Jesus gebetet: Johannes 17,20-23. Zum anderen geht es darum, der Liebe Gottes, die er durch den Heiligen Geist in unsere Herzen ausgegossen hat (Rö. 5,5), viel Raum unter uns zu geben. Christen müssen einander nicht beneiden und nicht bekämpfen. Gewiss sollen wir darum ringen, der Wahrheit des Wortes Gottes immer mehr gehorsam zu werden, aber »alles, was ihr tut, soll in der Liebe geschehen« (1.Ko. 16,14). Behalten wir sorgfältig im Auge, dass Gott uns seine Gaben nicht zum Angeben, sondern zum Ausgeben geschenkt hat. Nicht die Gabe an sich ist großzumachen, sondern der Herr. Er ist der souveräne Herr, der gerne schenkt, aber wie er es will. Wir dürfen ihn vertrauensvoll bitten, uns aus seinem herrlichen Gnaden-Vorrat zu beschenken zur Ehre Gottes und zum Wohl der Menschen. Mit 1. Petrus 4,7-14 will ich heute aufmerksam leben.
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