Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

27.05. Der Heilige Geist hält uns in der Demut

26.05. Der Heilige Geist stellt uns in die Verantwortung

25.05. Die Gabe des Geistes stellt uns in die Verantwortung.

24.05. Die Frucht des Heiligen Geistes

23.05. Der Heilige Geist wirkt geistliche Frucht

22.05. Der Heilige Geist begabt uns zum Dienst

21.05. Der Heilige Geist gibt uns überall Frei-Raum zum Gebet

20.05. Der Heilige Geist tritt bei Gott für uns ein
 
nächsten Text: Die Frucht des Heiligen Geistes
vorherigen Text: Der Heilige Geist begabt uns zum Dienst
Archiv



Datum: Montag, 23.05.2005
Bibelstelle: Johannes 7,37-39; Galater 5,22
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der Heilige Geist wirkt geistliche Frucht



Johannesevangelium

7,37 Aber am letzten Tag des Festes, der der höchste war, trat Jesus auf und rief: Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke!

7,38 Wer an mich glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.

7,39 Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, die an ihn glaubten; denn der Geist war noch nicht da; denn Jesus war noch nicht verherrlicht.



Galaterbrief

5,22 Dagegen bringt der Heilige Geist in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue, Besonnenheit und Selbstbeherrschung.



Worin liegt der Unterschied zwischen den Gnaden-Gaben Gottes und der »Frucht des Geistes«? Die Gaben des Heiligen Geistes sind gleichsam der Maß-Zuschnitt Gottes für jeden Christen persönlich (Eph. 4,7). Die Frucht des Heiligen Geistes aber wächst bei allen Christen, die Jesus lieb haben und ihm gehorchen. Wir dürfen uns darüber freuen und Gott dafür danken: Haben wir uns nicht manchmal gewundert und gefragt: Wie konnte es nur möglich sein, dass ich in dieser traurigen Verfassung eine stille Freude und einen tiefen Frieden im Herzen empfand? Auch wenn es andere Zeiten gibt, Stunden und Tage, in denen uns heftige Schmerzen plagen und der Kummer an unserer Seele nagt, sind unsere Unpässlichkeiten und Engpässe für den Heiligen Geist kein Hindernis, die Frucht der Geduld und Treue ... zu entfalten. Dabei brauchen wir keinen sorgenvollen Gedanken daran zu verschwenden, ob der Geist Gottes auch tatsächlich die Frucht wirkt. Er tut es. Unsere Bestimmung besteht darin, bei Jesus zu bleiben (Jo. 15,4.7.8.16; Mt. 10,19.20) und ihn durch Vertrauen zu ehren. Manchmal gerät unser Vertrauen allerdings ins Wanken. Dann dürfen wir wie jener Vater zum Herrn schreien: »Ich glaube, hilf meinem Unglauben« (Mk. 9,24; vgl. Mt. 9,27-30; 15, 21-28; Lk. 17,5.6).



Heinrich Georg Neuß (1654-1716), der sich als Lehrer und Superintendent besonders für das Singen geistlicher Lieder einsetzte, dichtete:



»Lass deines guten Geistes Licht und dein hellglänzend Angesicht erleuchten mein Herz und Gemüt, o Brunnen unerschöpfter Güt; und mache dann mein Herz zugleich an Himmelsgut und Segen reich; gib Weisheit, Stärke, Rat, Verstand aus deiner milden Gnadenhand. So will ich deines Namens Ruhm ausbreiten als dein Eigentum und dieses achten für Gewinn, wenn ich nur dir ergeben bin.«



 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto