|
Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V. | |||||||||
|
nächsten Text: Der Heilige Geist stellt uns in die Verantwortung vorherigen Text: Die Frucht des Heiligen Geistes Archiv Datum: Mittwoch, 25.05.2005 Bibelstelle: Epheser 5,17-20; Sacharja 4,6; Apg. 1,8 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Die Gabe des Geistes stellt uns in die Verantwortung. Epheserbrief 5,17 Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist. 5,18 Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern laßt euch vom Geist erfüllen. 5,19 Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen 5,20 und sagt Dank Gott, dem Vater, allezeit für alles, im Namen unseres Herrn Jesus Christus. Sacharja 4,6 Der Herr beauftragte mich, Serubbabel diese Botschaft mitzuteilen:"Was du vorhast, wird dir nicht durch die Macht eines Heeres und nicht durch menschliche Kraft gelingen: Nein, mein Geist wird es bewirken! Das verspreche ich, der Herr, der allmächtige Gott. Apostelgeschichte 1,8 aber ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde. Der Heilige Geist möchte eng mit uns zusammenarbeiten und uns vor allem durch das Wort der Bibel beraten, ermutigen, ermahnen und korrigieren. Es geht darum, dass wir dem Wirken des Geistes Gottes immer mehr Raum geben in unserem Herzen und praktischen Leben. Dabei wird der Herr uns tiefer von unserer Alt-Adamsnatur befreien. »Die Kraft des Heiligen Geistes hält den alten Menschen gekreuzigt und befreit mich von der Knechtschaft des Bösen. Sie wirkt aber nur so weit, wie mein Wille Gott ausgeliefert bleibt. Wenn ich mich zurückziehe, lebt mein alter Mensch wieder auf, und ich mache die schmerzliche Erfahrung des Sturzes. Die Befreiung durch den Geist geschieht Schritt für Schritt und ist keine Ausrottung. Manche meinen, eine solche Heiligung erlebt zu haben, bedeute, dass sie von nun an nicht mehr sündigen können. Sie sagen, ihr alter Mensch existiere nicht mehr und jede Sündenwurzel sei für immer aus ihrem Herzen gerissen. Sie nennen es vollkommene Heiligung oder auch Ausrottung. Es ist leicht zu sehen, dass die Schrift dergleichen nicht lehrt. Die Kapitel 7 und 8 des Römerbriefes zeigen, dass im Gläubigen der alte Mensch oft erschreckend aktiv ist und dass die Heiligung nur nach dem Maß unserer Hingabe und unseres Glaubens verwirklicht wird« (R. Pache). »Den Geist dämpfet nicht« (1. Thess. 5, 19.20). Es ist wichtig, dass wir das Wirken des Heiligen Geistes in der Jesus-Gemeinde nicht wegdrängen, ersticken oder gar verachten. Der Heilige Geist ist der Geist des Lebens und der Freude. Aber er verursacht niemals Chaos. Vielmehr ordnet und besiegt er das Chaotische und prägt uns seine nüchterne »Besonnenheit« ein (1. Mose 1,2.3; 1. Ko. 14,33; 2. Tim. 1,7). An Kolosser 3,12-14 lernen wir ein Leben lang. Gott stellt uns in die Verantwortung: »Betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid für den Tag der Erlösung« (Eph. 4,30). Wenn uns der Geist Gottes mit leiser Stimme zum Beispiel auf eine schlechte Angewohnheit hinweist oder unsere inneren Gedanken und Motive beleuchtet, und wir gehen einfach zur Tagesordnung über, reagiert er mit Traurigkeit. »Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt, sondern seid brennend im Geist! Dient dem Herrn« (Rö. 12,11). Der Heilige Geist befreit von Nachlässigkeit und Eigenmächtigkeit. Er bringt »in das inwendige Leben Glut hinein. Durch den Geist geschieht die Bildung des Willens in uns selbst; wir folgen dem Antrieb, den wir in uns selbst vernehmen, und handeln als die von innen Bewegten« (A. Schlatter). »Angetan mit der Kraft aus der Höhe«, bezeugten die Apostel mit großer Kraft die Auferstehung von Jesus Christus (Lk. 24,49; Apg. 4,33). »Der Heilige Geist macht mutig. Er verleiht unserem Dienst Frische, Lebendigkeit und Zeugenkraft« (Chr. v. Viebahn). Heute frage ich mich vor Gott: Nutze ich die Möglichkeiten, die der Herr mir bereitet, um Menschen ein Stück Jesus-Liebe zu schenken? Warum eigentlich schäme ich mich so oft, Jesus Christus zu bezeugen? Was möchte ich konkret tun, um meine Schüchternheit zu überwinden? Der Heilige Geist, der auch ein »Geist der Weisheit« ist, wird uns helfen und leiten, Jesus neu gehorsam zu werden. Denn derselbe Geist, der auf Jesus ruhte und ihn erfüllte (Lk. 4,1a.18), ist auch uns gegeben. Darum dürfen wir Jesaja 11,2 als persönliche Ermutigung betrachten. »Unser Wissen und Verstand ist mit Finsternis verhüllet, wo nicht deines Geistes Hand uns mit hellem Licht erfüllet; Gutes denken, tun und dichten musst du selbst in uns verrichten« (T. Clausnitzer).
| |||||||||
|
| ||||||||||