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Datum: Donnerstag, 26.05.2005
Bibelstelle: Offenbarung 2,7.11.17.29; 3,6.13.22
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der Heilige Geist stellt uns in die Verantwortung



Offenbarung

2,7 Hört genau hin, und achtet darauf, was Gottes Geist den Gemeinden sagt. Denn wer durchhält und das Böse besiegt, dem will ich die Früchte vom Baum des Lebens zu essen geben, der in Gottes Paradies steht.

2,11 Hört genau hin, und achtet darauf, was Gottes Geist den Gemeinden sagt. Wer durchhält und das Böse besiegt, dem wird der zweite, der ewige Tod nichts anhaben können.

2,17 Hört genau hin, und achtet darauf, was Gottes Geist den Gemeinden sagt. Wer durchhält und das Böse besiegt, wird Brot vom Himmel essen. Als Zeichen des Sieges werde ich ihm ein Täfelchen aus weißem Marmor geben. Darauf steht ein neuer Name, den nur der kennt, der ihn erhält.

2,29 Hört genau hin, und achtet darauf, was Gottes Geist den Gemeinden sagt.

3,6 Hört genau hin, und achtet darauf, was Gottes Geist den Gemeinden sagt!

3,13 Hört genau hin, und achtet darauf, was Gottes Geist den Gemeinden sagt.

3,22 Hört genau hin, und achtet darauf, was Gottes Geist den Gemeinden sagt.



Wir befassen uns heute noch einmal damit, dass der Heilige Geist uns in die Verantwortung stellt: »Glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüfet die Geister« (siehe 1. Jo. 4,1-6). Mit dem »Geist des Rates und des Verstandes « hilft Gott uns, unsere Lebenswurzeln tief einzusenken in den gesunden Nährboden des Wortes Gottes. In einer multireligiösen Welt können wir nicht alle möglichen Zeitströmungen kennen. Aber wir können und müssen das Gute gut kennen: Wir werden unsere Bibel, das unverfälschte, gute Wort Gottes, lesen, lesen, lesen. Dann werden wir zwischen »echt« und »unecht« unterscheiden lernen.



»Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt!« Diese Aufforderung beschließt jedes der sieben Sendschreiben in Offenbarung 2 und 3. Ist uns bewusst, dass unsere geistliche Hörfähigkeit auch innerhalb der Jesus-Gemeinde geschult wird? Ein Christ ist kein Solist. Gewiss, der Heilige Geist wird immer einer Einzelperson gegeben. Aber die Einzelnen zusammen bilden die Jesus-Gemeinde. Jeder Christ braucht die Gemeinschaft mit anderen Christen, braucht das gemeinsame Hören auf das Wort Gottes, das Glaubensgespräch, das gemeinsame Singen und Beten und den gemeinsamen Dienst. Welch ein Geschenk! Ob wir nicht neu füreinander danken sollten? Es ist schade, wenn wir im Seufzen und Stöhnen übereinander hängen bleiben. Der Heilige Geist will und kann uns eine echte und aufrichtige Dankbarkeit füreinander schenken, für die wunderbare Vielfalt an Gaben, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Der andere darf doch anders sein. Darum lasst uns mit unseren Gedanken übereinander sorgfältig umgehen! Lasst uns die »argen Gedanken« (Mt. 15,19) ablegen und »alles Denken gefangen nehmen in den Gehorsam gegen Christus« (2. Ko. 10,5b). Schließlich lasst uns eine lebendige und warmherzige Dankbarkeit einüben. Wir lesen Apostelgeschichte 2,42-47; Kolosser 3,16; Epheser 2,19-22; 4,1-6.



 

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