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30.05. Steinerne und fleischerne Herzen

29.05. Ein Brief Christi I

28.05. Der Heilige Geist vertieft unsere Sehnsucht nach dem Himmel

27.05. Der Heilige Geist hält uns in der Demut

26.05. Der Heilige Geist stellt uns in die Verantwortung

25.05. Die Gabe des Geistes stellt uns in die Verantwortung.

24.05. Die Frucht des Heiligen Geistes
 
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Datum: Freitag, 27.05.2005
Bibelstelle: Johannes 3,7.8
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der Heilige Geist hält uns in der Demut



Johannes 3.7.8

3,7 Wundere dich nicht, daß ich dir gesagt habe: Ihr müßt von neuem geboren werden.

3,8 Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist.



Jesus vergleicht die Gegenwart und das Wirken des Heiligen Geistes mit dem Wind: Wir merken genau, wenn draußen kein Lüftchen geht oder wenn der Wind weht. Und wir richten uns in der Regel nach Wind und Wetter. Aber wir können das Wehen des Windes weder anordnen noch abstellen noch organisieren. So verhält es sich mit dem Wehen des Heiligen Geistes. Wir nehmen sein Wirken wahr – beim Lesen und Hören seines Wortes, im Gebet, während eines Gespräches – aber wir verfügen nicht darüber.



»Meinst du, es ließe sich organisieren und ausklügeln, wie man ihn erlangt? Wissenschaftliche Methoden, Fachzeitschriften, Bibliotheken, Schulungswochen, meisterhaft organisierte Konferenzen, Gemeinschaftsverbände, weihevolle Gottesdienste, hervorragend geleitete Anstalten, Evangelisationen samt allen Zweigen der Inneren Mission – meinst du, es wäre im Voraus zu berechnen, dass von dem allen göttliche Wirkungen ausgehen? Denkst du, man könne den lebendigen Gott in solche Unternehmungen einfangen? Es ist nie vorauszuberechnen, wohin es führt und wie weit die Wirkung reicht, wenn ein Mensch unter der Leitung des göttlichen Geistes etwas tut. Dass ein schlichter, gänzlich unbekannter Mann im Gehorsam gegen die Weisung von oben etwas tut, kann größere Wirkung haben als eindrucksvolle Zusammenkünfte. Zur geistlichen Erneuerung kommt es dadurch, dass einer Jesus gehorsam ist« (Ralf Luther, 1887-1931).



Es war ein großer Irrtum des einflussreichen Zauberers Simon, als er meinte, die Kraft des Heiligen Geistes kaufen zu können (Apg. 8,18-23). Geld regiert die Welt – ja – aber doch Gott nicht! Mit Geld sind Sündenvergebung oder die Kraft Gottes und sein Segen nicht zu erwerben. Sie sind nur durch Buße und den Glauben an Jesus Christus als unseren Erlöser zu bekommen. (Lies Apg. 2,36-39; 3,19; 1. Petr. 1,18. 19.) Wie vertraut ist uns die Gebetserfahrung des Apostels Paulus in Epheser 1,15-19?



 

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