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nächsten Text: Allein Gottes Treue hält auch unsere Untreue aus vorherigen Text: Steinerne und fleischerne Herzen Archiv Datum: Dienstag, 31.05.2005 Bibelstelle: 2.Korinther 3,3; 1.Korinther 3,9 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Ein Brief Christi II 2.Korintherbrief 3,3 Jeder weiß auch, daß ihr selbst ein Brief Christi seid, den wir in seinem Auftrag geschrieben haben; wenn auch nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Gesetzestafeln wie bei Mose, sondern in eure lebendigen Herzen. 1.Korintherbrief 3,9 Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau. Es fällt auf, wie sehr Paulus die Verbindung zwischen Christus und seinen Dienern betont. Der eigentliche Verfasser des Briefes ist jedoch Christus. Er wirkt die Umgestaltung im Leben der Korinther. Kein Mensch kann das Wunder neuen Lebens aus Gott hervorbringen. Damals diktierte man seinen Brief einem Schreiber. Mit diesem identifiziert sich Paulus einschließlich seiner Mitstreiter. Eine doppelte Würde ist damit ausgesprochen. Obgleich Jesus Christus an Menschenherzen völlig allein wirken könnte, will er es nicht ohne uns tun. Er gebraucht seine Diener und nimmt sie mit hinein in sein Handeln. (Lies Jo. 15,16; Mt. 28,18-20.) Von Johann Heinrich Volkening, einem Erweckungsprediger im Ravensberger Land, stammt der Ausspruch: »Das Schreiben in die Tafeln des Herzens ist die beste Schriftstellerei.« Jesus schenkt unserem Leben die große Würde, daran beteiligt zu sein! Dazu braucht es keinen besonderen Missionseinsatz. Mein Alltag bietet dazu Raum. Aber vielleicht sollte ich dennoch prüfen, ob seine Beauftragung mein Leben in eine neue Richtung bringen möchte. Bin ich bereit, meinen vertrauten Lebensrhythmus zu durchbrechen und neue Schritte für Jesus zu wagen? Eine Gemeinde wie Korinth, die keineswegs nur lobenswerte Fortschritte machte, wird dennoch als »Brief von Christus« bezeichnet. Wir sind gut beraten, falsche Idealvorstellungen und den Perfektionismus hinter uns zu lassen. Damit überfordern wir andere und uns selbst ebenso. Enttäuschungen sind vorprogrammiert. Vielleicht sind sogar die zurückliegenden Schwierigkeiten der Korinther ein besonderes Zeugnis von der Macht und der Treue von Jesus. Das macht Mut für unser persönliches Leben und für unsere Gemeinschaft, zu der wir gehören. Welche Bereiche stellen sich augenblicklich problematisch dar und belasten uns? Wir können sie heute zum Gebet machen mit dem Ziel, dass an diesen Punkten Jesus erfahrbar und ablesbar wird (Kol. 1,9-12).
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