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nächsten Text: Ruhet ein wenig - II vorherigen Text: Gottes Versorgungsplan Archiv Datum: Donnerstag, 01.09.2005 Bibelstelle: Apostelgeschichte 4,23-31; Kolosser 4,2-6 Autor: Bernd Bierbaum (Info@ead.de) Organisation: Evangelische Allianz Deutschland (http://www.ead.de) Thema: Chinesische Christen als Herausforderung an uns Apostelgeschichte 4,23 Und als man sie hatte gehen lassen, kamen sie zu den Ihren und berichteten, was die Hohenpriester und Ältesten zu ihnen gesagt hatten. 4,24 Als sie das hörten, erhoben sie ihre Stimme einmütig zu Gott und sprachen: Herr, du hast Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht, 4,25 du hast durch den heiligen Geist, durch den Mund unseres Vaters David, deines Knechtes, gesagt (Psalm 2,1.2): «Warum toben die Heiden, und die Völker nehmen sich vor, was umsonst ist? 4,26 Die Könige der Erde treten zusammen, und die Fürsten versammeln sich wider den Herrn und seinen Christus.» 4,27 Wahrhaftig, sie haben sich versammelt in dieser Stadt gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und den Stämmen Israels, 4,28 zu tun, was deine Hand und dein Ratschluß zuvor bestimmt hatten, daß es geschehen solle. 4,29 Und nun, Herr, sieh an ihr Drohen und gib deinen Knechten, mit allem Freimut zu reden dein Wort; 4,30 strecke deine Hand aus, daß Heilungen und Zeichen und Wunder geschehen durch den Namen deines heiligen Knechtes Jesus. 4,31 Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle vom heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimut. Kolosserbrief 4,2 Haltet fest am Gebet, und wacht darin mit Danksagung; 4,3 und betet zugleich auch für uns, dass Gott uns eine Tür des Wortes auftue, das Geheimnis des Christus zu reden, dessentwegen ich auch gebunden bin, 4,4 damit ich es kundmache, wie ich reden soll. 4,5 Wandelt in Weisheit gegenüber denen, die draussen sind, kauft die gelegene Zeit aus. 4,6 Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt; ihr sollt wissen, wie ihr jedem einzelnen antworten sollt. Ich bin selbst im Gottesdienst in der Volksrepublik China gewesen. Sonntagmorgens. Der erste Gottesdienst ging gerade zu Ende. Vor der Kirche stand eine lange Schlange. Ca. 100 Meter lang. Dort wurden schon einmal die Gottesdienstzettel verteilt. Hinter mir stand eine junge Frau. Wir kamen mit ihr ins Gespräch und fragten sie, wann sie denn zum Glauben gekommen wäre. Ja, antwortete sie fröhlich, sie wäre seit einem Jahr gläubig. Sie hatte eine unheilbare Krankheit, dann habe man für sie in der Kirche gebetet. Jetzt sei sie gesund und gehöre zur Gemeinde. Unheilbare Krankheit! So etwas hörten wir oft und öfter, immer wieder. Gott segnet dieses Volk, segnet diese Kirche. Es ist, als würde die Apostelgeschichte einfach weiter geschrieben. Zeichen und Wunder. Die Menschen kommen dadurch mit dem christlichen Glauben in Berührung. Sie werden gläubige Christen. Und was für Christen! Hingebungsvolle, leidende Christen, die bereitwillig jede Art der hier immer noch kommunistischen Verfolgung auf sich nehmen. Und die wird eher massiver! Die Angst vor der Polizei war überall zu greifen. Normalerweise wachsen die Untergrundkirchen bis auf 40 Personen höchstens. Dann trennen sie sich wieder. Das hat eine Konsequenz: Kein Mensch weiß, wie viele Christen es wirklich in China gibt. Manche schätzen insgesamt 80 Millionen. Das sind genau so viel, wie Deutschland an Einwohnern hat. Unglaublich. Bitte, betet für uns. Das war die Bitte von so vielen Christen. Betet für China. Was wird aus diesem Land? 1,3 Milliarden Menschen! Die riesige wirtschaftliche Kraft! Was kommt da auf uns zu? China wird christlich, sagte einer. Ich hoffe, er hat Recht. Dieses geistliche Leben hätte ich auch gern hier bei uns. Aber Gottes Segen ist wie ein fahrender Platzregen sagt Martin Luther. Leider regnet es zur Zeit woanders. Aber das muss nicht so bleiben.
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