Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

06.09. Segen und Vollmacht ist nicht an Stärke und Gesundheit gebunden

05.09. Jesus Christus will unser Helfer in jeder Notlage sein - II

04.09. Jesus Christus will unser Helfer in jeder Notlage sein - I

03.09. Wie bedrängt auch meine Situation sein mag – Jesus sieht mich

02.09. Ruhet ein wenig - II

01.09. Chinesische Christen als Herausforderung an uns

31.08. Gottes Versorgungsplan

30.08. Der gute Hirte
 
nächsten Text: Wie bedrängt auch meine Situation sein mag – Jesus sieht mich
vorherigen Text: Chinesische Christen als Herausforderung an uns
Archiv



Datum: Freitag, 02.09.2005
Bibelstelle: Markus 6,42-46; Johannes 6,14-17
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Ruhet ein wenig - II



Markus-Evangelium

6,42 Und sie aßen alle und wurden satt.

6,43 Und sie sammelten die Brocken auf, zwölf Körbe voll, und von den Fischen.

6,44 Und die die Brote gegessen hatten, waren fünftausend Mann.

6,45 Und alsbald trieb er seine Jünger, in das Boot zu steigen und vor ihm hinüberzufahren nach Betsaida, bis er das Volk gehen ließe.

6,46 Und als er sie fortgeschickt hatte, ging er hin auf einen Berg, um zu beten.



Johannes-Evangelium

6,14 Als nun die Menschen das Zeichen sahen, das Jesus tat, sprachen sie: Das ist wahrlich der Prophet, der in die Welt kommen soll.

6,15 Als Jesus nun merkte, daß sie kommen würden und ihn ergreifen, um ihn zum König zu machen, entwich er wieder auf den Berg, er selbst allein.

6,16 Am Abend aber gingen seine Jünger hinab an den See,

6,17 stiegen in ein Boot und fuhren über den See nach Kapernaum. Und es war schon finster geworden, und Jesus war noch nicht zu ihnen gekommen.



»Fünftausend Männer« – ungerechnet die Frauen und Kinder (Mt. 14,21) – waren satt geworden. Zwölf Körbe mit den eingesammelten Essensresten bezeugen die Segensfülle Gottes. »Jesus schafft keine Teillösung. Er bringt das Leben in der Fülle und hilft ganz« (G. Maier; vgl. Jo. 10,10b; 6,35.47-51; 7,37-39). Dieser Herr sammelt jetzt das Gottesvolk des Neuen Bundes, wie einst Mose das Volk Israel sich lagern ließ um die Offenbarungsstätte Gottes, die Stiftshütte (4. Mose 2,2.34). Doch Jesus ist größer als Mose. Jesus ist die Selbstoffenbarung Gottes in Person. Er allein bringt das Heil in seiner ganzen Tiefe und Weite. Das sollen die Menschen verstehen, darum wirkt der Herr solch herrliche Wunder. Die Leute haben verstanden: »Das ist wahrlich der Prophet, der in die Welt kommen soll«, ergänzt Johannes. Aber sie gehen in ihrer Begeisterung für Jesus entschieden zu weit, wenn sie den Herrn »ergreifen und zum König machen« wollen.



Jesus lässt sich nicht für menschliche Ziele vereinnahmen. Wie leicht können da auch die Jesus-Jünger mitschwimmen auf der Welle der Begeisterung. Der Herr wirkt dem entgegen – »und alsbald trieb er seine Jünger, in das Boot zu steigen«. Wörtlich heißt es, »und er zwang sie«: Mit ernstem Nachdruck löste Jesus die Seinen von allem Rauschhaften, um sie bei nüchterner Ruderarbeit zur Besinnung zu bringen. Er selber aber zog sich nach der Verabschiedung des Volkes zurück »auf einen Berg, um zu beten«. In der Einsamkeit des Hügellandes, das sich vom Ostufer des Sees Genezareth zum Golan hinaufzieht, suchte er das Gespräch mit dem Vater. In den Strömungen seiner Zeit, im Wirrwarr der Stimmen und im Andrang der Erwartungen konnte er seinen Weg nur finden, wenn er betete und den Willen des Vaters erfuhr. (Lies Ps. 40,9; Jo. 4,34; 5,19.20a.30; 8,28.29; 14,10.11)







 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto