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nächsten Text: Segen und Vollmacht ist nicht an Stärke und Gesundheit gebunden vorherigen Text: Jesus Christus will unser Helfer in jeder Notlage sein - I Archiv Datum: Montag, 05.09.2005 Bibelstelle: Markus 6,52-56 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Jesus Christus will unser Helfer in jeder Notlage sein - II Markus-Evangelium 6,52 denn sie waren um nichts verständiger geworden angesichts der Brote, sondern ihr Herz war verhärtet. 6,53 Und als sie hinübergefahren waren ans Land, kamen sie nach Genezareth und legten an. 6,54 Und als sie aus dem Boot stiegen, erkannten ihn die Leute alsbald 6,55 und liefen im ganzen Land umher und fingen an, die Kranken auf Bahren überall dorthin zu tragen, wo sie hörten, daß er war. 6,56 Und wo er in Dörfer, Städte und Höfe hineinging, da legten sie die Kranken auf den Markt und baten ihn, daß diese auch nur den Saum seines Gewandes berühren dürften; und alle, die ihn berührten, wurden gesund. Der Evangelist Markus hebt erstaunlich oft das Unverständnis der Jünger hervor (1,35.36; 4,13; 7,18; 8,17ff; 9,10.19.32; 10,14; 16,14). Trotz der harten Stellen im Herzen der Jünger macht Jesus mit ihnen weiter. Er trägt seine Jünger in überwältigender Geduld. »Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte« (Ps. 103,8). Aber das andere gilt auch: Der Jesus-Jünger wird immer wieder eine klare Entscheidung zu treffen haben, dass er bei Jesus bleiben und mit ihm gehen will. Das machen besonders die Ereignisse um die Speisung der Fünftausend im Johannesevangelium deutlich. Damals vollzog sich eine Trennung innerhalb der großen Jüngerschar: Johannes 6,66-69. Dass eine kleine Gruppe Jesus treu blieb, verdankt sie der Liebe und dem Wort des Herrn. Aber der Herr sucht auch unser Vertrauen und unseren Gehorsam. Im Markusevangelium sehen wir Jesus jetzt wieder mit dem Zwölferkreis unterwegs. Die gute Nachricht »Er ist da!« breitet sich in Windeseile aus (V. 55). Es ist bewegend, welch ein gigantischer Schlepp- und Tragedienst hin zu Jesus sich ereignet. Jede Not berührt sein Herz: »Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen« (Jo. 6, 37). Und wer immer den Herrn im Glauben berührt, dem hilft er wieder auf. Jesus ist wirklich der »Heiland« der Menschen. Wie kein anderer hat er die Macht, von allen Krankheiten zu heilen. Aber die alles entscheidende Frage lautet: Was ist aus diesen Gesunden geworden? Nur Gesundgewordene oder auch Gerettete? Nur Geheilte oder auch Nachfolger? Siehe Matthäus 20,29-34; Markus 1,30. 31; Lukas 8,1-3. Bei dir, Jesus, will ich bleiben, stets in deinem Dienste stehn; nichts soll mich von dir vertreiben, will auf deinen Wegen gehn. Du bist meines Lebens Leben, meiner Seele Trieb und Kraft, wie der Weinstock seinen Reben zuströmt Kraft und Lebenssaft. (Philipp Spitta)
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