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Nächste Andacht: Jesus zum Dienst in Kampf und Streit bereit stehen Vorige Andacht: Segen und Vollmacht ist nicht an Stärke und Gesundheit gebunden Andachtarchiv Aidlinger Bibellese Datum: Mittwoch, 07.09.2005 Bibelstelle: 2.Korinther 3,8.9 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der HERR lässt seinen Diener und seine Magd niemals allein 2. Korintherbrief 3,8 wie wird nicht vielmehr der Dienst des Geistes in Herrlichkeit bestehen? 3,9 Denn wenn der Dienst der Verdammnis Herrlichkeit ist, so ist der Dienst der Gerechtigkeit noch viel reicher an Herrlichkeit. Wir bekommen nun einen Einblick, was es für Paulus bedeutet hat, ein zerbrechliches, tönernes Gefäß zu sein. Dabei ist sein Maß an Kämpfen und Nöten nicht als Grundregel für alle Gläubigen zu verstehen. Gott führt jeden seiner Nachfolger individuell und ganz persönlich. Er mutet nicht jedem gleiches Leid zu. Wieder gelingt es Paulus, sowohl ein realistisches Bild der Schwierigkeiten zu zeichnen als auch den großen Trost anschaulich vor Augen zu stellen. Wir treffen auf Gegensätze, die man auch so übersetzen könnte: Wir sind von allen Seiten bedrängt aber nicht ausweglos in die Enge getrieben. Wir sind ratlos, zweifelnd aber nicht verzweifelt. Wir werden verfolgt aber wir sind nicht im Stich gelassen. Wir werden zu Boden geworfen aber wir kommen nicht um. (Lies Apg. 13,49-52; 14,5-7.19.20; 16,23.) Diese Berichte stellen uns einerseits den Ernst der Nachfolge vor Augen. »Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie euch auch verfolgen« (Jo. 15,20). Andererseits kann Paulus bezeugen, dass der Herr seinen Diener niemals allein lässt. Wir brauchen es, an diesen Zusammenhang erinnert zu werden. Und es tut Not, einander diesen Trost zu sagen. Martin Luther schreibt an Vikar Leonhard Kaiser, der wegen seiner evangelischen Predigt verhaftet worden war, in sein Gefängnis nach Passau: »Also, mein allerliebster Bruder, stärke dich in dem Herrn und sei getrost in seiner mächtigen Kraft, auf dass du werdest, frei oder nicht, den väterlichen Willen Gottes erkennest, tragest, liebest und lobest aus gutwilligem Herzen. Dass du aber solches vermögest zu Ehren seines heiligen Evangeliums, das wolle in dir wirken der Vater unsres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes, nach dem Reichtum seiner herrlichen Gnade, Amen.«
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