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13.09. Blickrichtung

12.09. Ohne Spannung würde der Bogen keinen Pfeil schießen

11.09. Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir

10.09. Jesu Lebensspur folgen und andere mitnehmen

09.09. Ich glaube – darum rede ich

08.09. Jesus zum Dienst in Kampf und Streit bereit stehen

07.09. Der HERR lässt seinen Diener und seine Magd niemals allein

06.09. Segen und Vollmacht ist nicht an Stärke und Gesundheit gebunden
 
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Datum: Freitag, 09.09.2005
Bibelstelle: 2.Korinther 4,13
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Ich glaube – darum rede ich



2. Korintherbrief

4,13 Da wir aber denselben Geist des Glaubens haben - nach dem, was geschrieben steht: Ich habe geglaubt, darum habe ich geredet -, so glauben auch wir, darum reden wir auch;



In der Lutherbibel trägt Psalm 116 die Überschrift »Dank für die Rettung aus Todesgefahr«. Wir können nachvollziehen, dass Paulus diesen Psalm in besonderer Weise für sich genommen und gebetet hat. »Wenn ich schwach bin, so hilft er mir« (V. 6). »Du hast meine Seele vom Tode errettet« (V. 8). »Ich habe geglaubt, darum rede ich; ich wurde aber sehr gebeugt« (V. 10). – Wie jener Beter weiß sich Paulus den Menschen gegenüber zum Zeugnis verpflichtet, auch wenn gerade dies Ursache seiner Bedrängnisse wird. »Wir können's ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben« (Apg. 4,20). Paulus ist sich dessen bewusst, dass Gottes Hilfe nicht immer zeitliche Errettung bedeuten muss. Auch davon spricht unser Psalm 116. »Der Tod seiner Heiligen wiegt schwer vor dem Herrn« (V. 15). Für Paulus war es kein Grund zu schweigen.



Viele Zeugen haben uns diesen Glaubensmut vorgelebt, der uns hinterfragt und ein wichtiges Vermächtnis ist. So lesen wir in den Tagebuchnotizen von Jim Elliot: »Wie dein ganzes Leben, so ist auch die Dauer deines Lebens in Gottes Hand. Denke daran: Gott lässt dich nicht sterben, ehe nicht dein Werk getan ist. Aber lass nicht den Sand der Zeit in deine Augen kommen, sodass sie nicht mehr die sehen, die noch in der Finsternis sitzen. Sie müssen die Botschaft hören. Ehefrauen, Familie, Beruf, Erziehung, alles muss lernen, sich der Regel zu unterwerfen: Lass die Toten ihre Toten begraben; du aber gehe hin und verkündige das Reich Gottes.« – Am 8. Januar 1956 töteten jene Auca-Indianer, für die J. Elliot sechs Jahre lang gebetet hatte, ihn und seine vier Gefährten. Die Segensspuren ihrer Hingabe sind nicht zu ermessen und reichen hinein bis in unsere Tage.







 

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