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nächsten Text: Wir wandeln im Glauben und nicht im Schauen vorherigen Text: Nur wer jetzt Christus angezogen hat, ist später richtig gekleidet Archiv Datum: Freitag, 16.09.2005 Bibelstelle: 2.Korinther 5,5 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Christen sind immer verbunden mit der zukünftigen Heimat 2. Korintherbrief 5,5 Der uns aber eben hierzu bereitet hat, ist Gott, der uns das Unterpfand des Geistes gegeben hat. Das hier verwendete Bild gibt in den genannten Spannungen besonderen Anlass zur Freude. Mitten in den Erschütterungen und Zerfallserscheinungen unserer Hütte müssen wir nicht nur sehnsüchtig auf das Kommende blicken. Wir sind bereits Besitzer eines ungewöhnlichen Pfandes. »In Jesus seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist, welcher ist das Unterpfand unsres Erbes, zu unsrer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden zum Lob seiner Herrlichkeit« (Eph. 1,13b.14). Daraus ergeben sich zwei Folgerungen: 1. Weitere Ratenzahlungen werden folgen. »Wir leben im Angeld, aber auch in der Gewissheit der Endauszahlung« (H. Krimmer). Lies Römer 8,11. Die neue Wohnung in der Herrlichkeit kann uns durch nichts vorenthalten werden, weil wir durch Christus untrennbar zum Vater gehören. »Der Geist selbst gibt Zeugnis unserm Geist, dass wir Gottes Kinder sind. Sind wir aber Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi« (Rö. 8,16.17a). 2. Wir bekommen nicht erst in Zukunft ewiges Leben. Schon jetzt tragen wir ewiges Leben in uns. Durch den Geist nimmt Jesus in uns Wohnung. Damit ist zugleich auch der Vater präsent (Jo. 14,23; 17,23). Mitten in einer vergänglichen Welt sind wir bereits aufs Innigste mit der ewigen Heimat verbunden. Von dort dürfen wir Weisung erwarten und Ausrüstung, um auf dem Weg dorthin zu bestehen (Eph. 1,18-21). Dies gilt, auch wenn wir uns dessen oft nicht bewusst sind. Es gilt auch, wenn wir uns schmerzlich bewusst sind, wie sehr wir im Blick auf seine Hingabe und Treue in unserer Dankbarkeit und Liebe zurückbleiben. »Mit dieser ersten Anzahlung ist die Gewissheit verbunden, dass alle weiteren Etappen der neuen Lebensgeschichte mit Christus sich begeben werden bis hin zu dem letzten großen Ziel« (E. Schnepel).
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