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nächsten Text: Wachset in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn vorherigen Text: Weltgericht und Preisgericht Archiv Datum: Dienstag, 20.09.2005 Bibelstelle: Epheser 3,14-21 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Schätze des Glaubens für Leute von heute Epheserbrief 3,14 Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater, 3,15 von dem jede Vaterschaft in den Himmeln und auf Erden benannt wird: 3,16 er gebe euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, mit Kraft gestärkt zu werden durch seinen Geist an dem inneren Menschen; 3,17 dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid, 3,18 damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, was die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist, 3,19 und zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, damit ihr erfüllt werdet zur ganzen Fülle Gottes. 3,20 Dem aber, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Massen mehr, als wir erbitten oder erdenken, gemäss der Kraft, die in uns wirkt, 3,21 ihm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Christus Jesus auf alle Geschlechter hin in alle Ewigkeit! Amen. Es ist von unschätzbarem Wert, die Ziele zu erkennen, die Gott sich für seine Kinder gesteckt hat und die der Apostel Paulus so ernsthaft bittend vor den Thron Gottes brachte. Zugleich diente Paulus damit den Gläubigen in großer Weisheit und Liebe, in Kraft und Geduld, um sie praktisch diesen Zielen entgegenzuführen. (Vgl. Phil. 1,3-6.) Paulus war sich völlig bewusst, dass sein Bemühen um die Gemeinde nur dann Wert und Wirkung hatte, wenn Gott selber durch die Macht des Heiligen Geistes an und in ihnen arbeitete. Deshalb bestand der wichtigste Teil seines Wirkens für die Gläubigen im Bitten und Danksagen vor Gott! Paulus war ein Beter ein Diener am Thron Gottes. Den Betern der Bibel war es von alters her selbstverständlich, die Ehrfurcht vor Gott, die in ihrem Herzen war, auch äußerlich zum Ausdruck zu bringen. Ein Abraham fiel auf sein Angesicht, als Gott ihm erschien und zu ihm redete (1. Mose 17,3). Mose, Aaron und Josua, David und Salomo genauso, wenn Gott mit ihnen sprach oder sie zu Gott im Gebet redeten. (Vgl. 4. Mose 14,5; 16,22; 20,6; Jos. 5,14; 7,6; 2. Chr. 6,12-14.) Daniel, der hohe Minister, hatte die gute Gewohnheit, dreimal täglich sein Obergemach aufzusuchen und lobpreisend, betend und flehend vor seinem Gott auf die Knie zu sinken (Dan. 6,11). Und du? Ist es auch dir ein tiefes Bedürfnis, eine tägliche Gewohnheit, auf deinen Knien zu liegen vor deinem Gott dein Herz vor ihm auszuschütten in Dank und Anbetung und Flehen? Betest du? Kennst du auch das große Vorrecht, den Dienst der Fürbitte nicht nur für das äußere Wohl derer, die dir nahe stehen, sondern auch für die Errettung von Menschen und das innere Wachstum derer, die Gott dir aufs Herz legt? (Lies Kol. 1,7-14; 4,12.13.)
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