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Datum: Mittwoch, 21.09.2005
Bibelstelle: Epheser 3,14-16; Philipper 1,9-11
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Wachset in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn



Epheserbrief

3,14 Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater,

3,15 von dem jede Vaterschaft in den Himmeln und auf Erden benannt wird:

3,16 er gebe euch nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit, mit Kraft gestärkt zu werden durch seinen Geist an dem inneren Menschen;



Philipperbrief

1,9 Und ich bete darum, daß eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung,

1,10 so daß ihr prüfen könnt, was das Beste sei, (damit ihr lauter und unanstößig seid für den Tag Christi,

1,11 erfüllt mit Frucht der Gerechtigkeit durch Jesus Christus zur Ehre und zum Lobe Gottes.



Paulus rechnet mit der Wirkung, mit der Erhörung seines Gebetes. Er weiß, dass »das Gebet eines Gerechten viel vermag«, dass Gott »tut, was die Gottesfürchtigen begehren«. Der Apostel weiß, dass »alles möglich ist dem, der glaubt«. (Lies Jak. 5,16b-18.)



Was erwartet und erbittet nun der Apostel für seine Brüder und Schwestern im Glauben? Dass der Vater »euch gebe, nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit mit Kraft gestärkt zu werden durch seinen Geist am inneren Menschen«. Der »innere Mensch« ist »der neue Mensch« in uns, das neue göttliche Leben, das durch Gottes Wort und Geist gezeugt ist. »Wie viele Christus (in ihr Leben) aufnahmen, denen gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind« (Jo. 1,12.13; vgl. Jo. 3,3-8; 2. Ko. 4,16-18; 1. Jo. 4,4; 5,1-5).



Dieser neue innere Mensch ist zunächst nach der Bekehrung schwach wie ein kleines Kind. Aber wie ein solches sollen wir auch »begierig sein nach der vernünftigen, unverfälschten Milch des Wortes Gottes, auf dass wir durch sie wachsen zu unserem Heil«. Die Kräftigung, das Wachstum unseres inneren Menschen ist also von hoher Bedeutung. Viele Gläubige bleiben ihr Leben lang unmündig; man kann ihnen nur Kleinkindernahrung geben; da sie nicht gewachsen und erwachsen sind, können sie die geistliche Erwachsenen-Nahrung gar nicht ertragen. Es fehlt ihnen die innere Kraft, das geistliche Verständnis dafür. (Vgl. 1. Ko. 3,1-4; Hbr. 5,12.13.)



Die Apostel rufen uns zu: »Wachset in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus.« »Brüder, seid nicht Kinder am Verstand; sondern hinsichtlich der Bosheit seid Unmündige, hinsichtlich des Verständnisses aber seid Erwachsene « (2. Petr. 3,18; 1. Ko. 14,20; lies 2. Petr. 1,1-11)!





 

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