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29.09. Der Herr vermag über alles hinaus zu tun

28.09. Gefäße zur Ehre Gottes sein

27.09. Gott schenkt Seinen Kindern unermesslich viel

26.09. Das geistliche Fassungsvermögen der Kinder Gottes ist auffällig verschieden

25.09. Nur wer empfangen hat, kann wirklich geben

24.09. Wo der Herr Jesus geschaut wird, da ist Freude

23.09. Gott schenkt keine kärgliche, sondern grosse Kraft

22.09. Unsere natürliche Kraft reicht nur solange, bis wir die wirkliche Kraft brauchen
 
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Datum: Sonntag, 25.09.2005
Bibelstelle: Epheser 3,17; 1. Johannes 4,9-12
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Nur wer empfangen hat, kann wirklich geben



Epheserbrief

3,17 ... dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid, ...



1.Johannesbrief

4,9 Gottes Liebe zu uns ist für alle sichtbar geworden, als er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch Christus ein neues und ewiges Leben bekommen.

4,10 Das Einzigartige an dieser Liebe ist: Nicht wir haben Gott geliebt, sondern er hat uns seine Liebe geschenkt. Er gab uns seinen Sohn, der alle Schuld auf sich nahm, um uns von unserer Schuld freizusprechen.

4,11 Meine Freunde, wenn uns Gott so sehr liebt, dann müssen auch wir einander lieben.

4,12 Niemand hat Gott jemals gesehen. Doch wenn wir einander lieben, wird sichtbar, daß Gott in uns lebt und wir von seiner Liebe erfüllt sind.



Viele Gläubige denken bei diesem Wort an die Liebe, die sie selbst üben sollen. Und es wird selbstverständlich von Jesus-Jüngern erwartet, dass sie selbstlose, warme Liebe üben und darin stark und stetig werden. (Vgl. Eph. 5, 1.2; 1. Ko. 13,1-3.)



Aber bevor ich geben kann, muss ich empfangen. Und in unserem Epheser-Wort handelt es sich um die Liebe, mit der wir von Gott und von Jesus geliebt werden: »Wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt (d. h. wer in dem Bewusstsein bleibt, wie sehr Gott ihn liebt), der bleibt in Gott und Gott in ihm.« Ein solcher pflegt die bleibende innere Verbindung mit Gott.



Wie der Baum seine Wurzeln immer tiefer in den Kraft spendenden Mutterboden der Erde streckt, so darf und soll unsere Seele zur Ruhe kommen und sich freuen in der wachsenden Erkenntnis der wunderbaren Liebe, mit der unser Gott uns liebt. Wie zum Volk Israel, so spricht er auch zu uns: »Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte« (Jer. 31,3; vgl. 5. Mose 7,7-9; 10,14-21). Wahrlich, »die Liebe Gottes«, mit der er uns liebt, »ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist«. Unser Herz darf erfüllt sein von der Tatsache, dass wir so geliebt sind von unserem Gott. Und dann heißt es freilich: »Geliebte, wenn Gott uns also geliebt hat, so sind auch wir schuldig, einander zu lieben.«



Bist du gewurzelt und gegründet in dieser unendlich großen Liebe Gottes? Lässt du dich nicht mehr so leicht erschüttern – nicht mehr so leicht umwerfen – nicht mehr so leicht wegziehen aus der herzlichen Verbindung mit deinem Gott? Es ist etwas Großes um ein in der Liebe Gottes ruhendes, im Herrn Jesus Christus befestigtes Herz.



 

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