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30.09. Anbetung und Verherrlichung

29.09. Der Herr vermag über alles hinaus zu tun

28.09. Gefäße zur Ehre Gottes sein

27.09. Gott schenkt Seinen Kindern unermesslich viel

26.09. Das geistliche Fassungsvermögen der Kinder Gottes ist auffällig verschieden

25.09. Nur wer empfangen hat, kann wirklich geben

24.09. Wo der Herr Jesus geschaut wird, da ist Freude

23.09. Gott schenkt keine kärgliche, sondern grosse Kraft
 
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Datum: Montag, 26.09.2005
Bibelstelle: Epheser 3,17-19; 2. Petrus 3,18
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Das geistliche Fassungsvermögen der Kinder Gottes ist auffällig verschieden



Epheserbrief

3,17 ... dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid,

3,18 damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, was die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist,

3,19 und zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, damit ihr erfüllt werdet zur ganzen Fülle Gottes.



2.Petrusbrief

3,18 Ich wünsche euch vielmehr, daß ihr in euerm Leben immer mehr die unverdiente Liebe und Gnade unseres Herrn und Retters Jesus Christus erfahrt und ihn immer besser kennen lernt. Denn ihm allein gehört alle Ehre - jetzt und in Ewigkeit! Amen.



Das geistliche Fassungsvermögen ist bei manchen Christen nur wenig ausgebildet. Andere bleiben sogar auf dem Standpunkt der Unmündigkeit. Den Galatern muss der Apostel schmerzerfüllt zurufen: »Jetzt aber, da ihr Gott erkannt habt, ... wie wendet ihr euch wieder um zu den schwachen und armseligen Anfängerlehren, denen ihr von neuem dienen wollt? Ich fürchte um euch, ob ich nicht etwa vergeblich an euch gearbeitet habe. Meine Lieben, um die ich abermals Geburtswehen habe, bis Christus in euch Gestalt gewinne« (Gal. 4,9ff). Den Korinthern und den Hebräern muss er einen ähnlichen Vorwurf machen. (Vgl. 1. Ko. 3,1-3; Hbr. 5,11-14.)



Bei den einen ging es um Überheblichkeit, Neid und Streit betreffs geistlicher Gaben und Erkenntnisse, was ihr Wachstum hinderte, bei den anderen war es geistliche Trägheit und Schlaffheit, eine gewisse Mutlosigkeit und Glaubenslosigkeit, die sie nicht vorankommen ließ. Alle solchen Hindernisse des inneren Lebens müssen wir energisch überwinden, wenn wir das Ziel erreichen und den ewigen Siegespreis nicht einbüßen wollen. (Lies 1. Ko. 9,24-27; Hbr. 11,1.2.39.40; 12,1-3.12-14.)



Soll unser geistliches Fassungsvermögen sich normal entwickeln – wollen wir wachsen und heranreifen, so müssen wir unsere Aufnahmefähigkeit ausbilden. So wie Kinder durch allmähliche Darreichung festerer und kräftigerer Speise nach und nach die Kost der Erwachsenen vertragen, so soll das Kind Gottes durch den täglichen Gebrauch des Wortes Gottes mehr Licht, mehr Klarheit empfangen. Durch betendes Nachsinnen über das Gelesene, durch treues praktisches Befolgen des erkannten Willens Gottes nimmt man zu an Gnade und Erkenntnis, an Gemeinschaft mit Gott, an Liebe zu Gott und den Mitgläubigen. (Lies Mt. 13,23; Apg. 17,11.12; 1. Thess. 2,13)



 

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