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nächsten Text: Anbetung und Verherrlichung vorherigen Text: Gefäße zur Ehre Gottes sein Archiv Datum: Donnerstag, 29.09.2005 Bibelstelle: Epheser 3,20.21 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Der Herr vermag über alles hinaus zu tun Epheserbrief 3,20 Dem aber, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Massen mehr, als wir erbitten oder erdenken, gemäss der Kraft, die in uns wirkt, 3,21 ihm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Christus Jesus auf alle Geschlechter hin in alle Ewigkeit! Amen. Der Apostel schließt sein Gebet mit der Verherrlichung Gottes. Vor den Blicken des Paulus steht Gott in seiner Macht als der herrliche Erhörer unserer Gebete. Schon Abraham, der Vater der Gläubigen, kannte Gott als den »Gott der Herrlichkeit« als den »Allmächtigen«, für den »nichts unmöglich« »nichts zu wunderbar« ist (vgl. Apg. 7,2; 1. Mose 17,1; 18,14). Der Prophet Jeremia wandte sich im Gebet an den Herrn: »Ach Herr, siehe, du hast die Himmel und die Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgestreckten Arm: Kein Ding ist dir unmöglich. Du großer, mächtiger Gott, dessen Name Herr der Heerscharen ist, groß an Rat und mächtig an Tat, der du Zeichen und Wunder getan hast bis auf diesen Tag« (Jer. 32,17.19.20). Unser Bitten und Denken, unser Wünschen und Hoffen im Glauben so kühn es sein mag, reicht noch lange nicht heran an das, was Gott zu tun vermag was er tun will auf unser Gebet hin. Abraham glaubte, dass Gott Tote erwecken kann, darum band er seinen Isaak auf den Altar und hätte ihn auf Gottes Befehl geopfert, wenn Gott selbst ihm nicht Einhalt geboten hätte. Er rechnete mit dem Gott, dem alles möglich ist der alles vermag. (Lies Hbr. 11,17-19.) Gott sieht den Glauben unseres Herzens an: »Dir geschehe nach deinem Glauben!« Deshalb heißt es in Epheser 3,20 »entsprechend der Kraft, die in uns wirkt«. Diese lebendige, starke Kraft des Heiligen Geistes und des Glaubens muss in uns wirksam sein. Aber dann kann Gott uns auch wunderbar als seine Werkzeuge gebrauchen. Nicht ohne seine Mitarbeiter, sondern mit ihnen. Er lässt die Kraft seines Geistes, seiner Liebe in und durch uns das wirken, was vor ihm wohlgefällig ist. (Lies Mt. 7,7-11; 18,19; Jo. 14,13.14; 15,7.)
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