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04.10. Der HERR ist jeder Not gewachsen

03.10. Je mehr wir über Gott nachdenken, umso größer wird unsere Dankbarkeit

02.10. Gott ist unsere Zuversicht und Hoffnung

01.10. Der Weg zu Gott steht jederzeit offen

30.09. Anbetung und Verherrlichung

29.09. Der Herr vermag über alles hinaus zu tun

28.09. Gefäße zur Ehre Gottes sein

27.09. Gott schenkt Seinen Kindern unermesslich viel
 
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Datum: Freitag, 30.09.2005
Bibelstelle: Epheser 3,17-21; Offenbarung 5,1-14
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Anbetung und Verherrlichung



Epheserbrief

3,17 ... dass der Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne und ihr in Liebe gewurzelt und gegründet seid,

3,18 damit ihr imstande seid, mit allen Heiligen völlig zu erfassen, was die Breite und Länge und Höhe und Tiefe ist,

3,19 und zu erkennen die die Erkenntnis übersteigende Liebe des Christus, damit ihr erfüllt werdet zur ganzen Fülle Gottes.

3,20 Dem aber, der über alles hinaus zu tun vermag, über die Massen mehr, als wir erbitten oder erdenken, gemäss der Kraft, die in uns wirkt,

3,21 ihm sei die Herrlichkeit in der Gemeinde und in Christus Jesus auf alle Geschlechter hin in alle Ewigkeit! Amen.



Offenbarung

5,1 Ich sah, daß der auf dem Thron in seiner rechten Hand ein Buch hielt. Es war innen und außen beschrieben und mit sieben Siegeln verschlossen.

5,2 Und ich sah einen mächtigen Engel, der mit gewaltiger Stimme rief: "Wer ist würdig, dieses Buch zu öffnen und seine Siegel zu brechen?"

5,3 Doch es war niemand da, der es öffnen und hineinsehen konnte; niemand im Himmel, niemand auf der Erde und auch niemand im Totenreich.

5,4 Da weinte ich sehr, weil niemand da war, der würdig gewesen wäre, das Buch zu öffnen und hineinzusehen.

5,5 Doch einer von den Ältesten sagte zu mir: "Weine nicht! Einer hat gesiegt; er kann das Buch öffnen und seine sieben Siegel brechen. Es ist der Löwe aus dem Stamm Juda, der Nachkomme König Davids."

5,6 Und dann sah ich es: In der Mitte vor dem Thron, umgeben von den vier mächtigen Gestalten und den Ältesten, stand ein Lamm, das aussah, als ob es geschlachtet wäre. Es hatte sieben Hörner und sieben Augen. Das sind die sieben Geister Gottes, die in die ganze Welt ausgesandt worden sind.

5,7 Und Christus, das Lamm, ging zu dem, der auf dem Thron saß, und empfing das Buch aus dessen rechter Hand.

5,8 Im selben Augenblick fielen die vier Gestalten und die vierundzwanzig Ältesten vor dem Lamm nieder. Jeder von ihnen hatte eine Harfe und goldene Schalen voller Weihrauch. Das sind die Gebete des Volkes Gottes.

5,9 Und alle sangen ein neues Lied: "Du allein bist würdig, das Buch zu nehmen, nur du darfst seine Siegel brechen. Denn du bist geopfert worden, und mit deinem Blut hast du Menschen für Gott freigekauft; Menschen aller Sprachen, aus allen Völkern und Nationen.

5,10 Durch dich sind sie jetzt Könige und Priester unseres Gottes, und sie werden über die ganze Erde herrschen."

5,11 Danach sah ich viele tausend Engel, eine unzählbare Menge, und ich hörte sie singen. Sie standen um den Thron, um die vier Gestalten und um die Ältesten

5,12 Gewaltig ertönte ihre Stimme: "Allein dem Lamm, das geopfert wurde, gehören alle Macht und aller Reichtum. Christus allein gehören Weisheit und Kraft, Ehre, Herrlichkeit und Anbetung!"

5,13 Dann hörte ich, wie auch alle anderen Geschöpfe in diesen Lobgesang einstimmten. Alle, die im Himmel und auf der Erde leben, die Toten unter der Erde wie die Geschöpfe des Meeres, sie alle sangen: "Lob und Ehre, alle Herrlichkeit und Macht gehören dem, der auf dem Thron des Siegers sitzt, und dem Lamm für immer und ewig!"

5,14 Die vier Gestalten bekräftigten dies mit ihrem "Amen". Und die vierundzwanzig Ältesten fielen nieder und beteten Gott an.



Diesem herrlichen Gott, dem großen Erhörer des Gebets, soll Ehre und Herrlichkeit, Anbetung und Ehrung dargebracht werden in alle Ewigkeit. Viele Kinder Gottes verstehen ihren hohen Beruf als Anbeter Gottes noch nicht so gut. Sie wissen im Grunde nicht, was Anbetung und Verherrlichung Gottes heißt. Und doch ist es genau das, was die Heilige Schrift »Gottesdienst« nennt. Der Herr Jesus Christus sagt: »Es kommt aber die Stunde und ist jetzt, da die wahrhaftigen Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten; denn der Vater sucht solche Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten« (Jo. 4,24). Bevor wir im Gebet unsere Anliegen und Bitten vor Gott niederlegen, wollen wir ihm zuerst in der Anbetung den Dank unseres Herzens bringen; die Ehrung für das, was er ist in seiner Größe, Liebe und Herrlichkeit und was er für uns getan hat zu unserem Heil: »Gebt dem Herrn Herrlichkeit und Stärke! Gebt dem Herrn die Herrlichkeit seines Namens! Betet den Herrn an in heiliger Pracht!« (Lies 1.Chr. 16,23-34; Ps. 113,1-9; 145,1-13.)



Erst durch den Herrn Jesus Christus hat Gott sich in seiner ganzen Herrlichkeit und Gnade geoffenbart. »Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt« (Jo. 1,18). Deshalb haben die durch Jesus Erlösten die höchste Ursache, Gott anzubeten und ihm die Ehre und Herrlichkeit zu bringen. Dürfen sie doch auf Grund der auf Golgatha geschehenen Erlösung Gott so nahe stehen – als geliebte Kinder ihn ihren Vater nennen. »Dem aber, der euch vor dem Straucheln behüten kann und euch untadelig stellen kann vor das Angesicht seiner Herrlichkeit mit Freuden, dem alleinigen Gott, unserm Heiland, sei durch Jesus Christus, unserm Herrn, Ehre und Majestät und Gewalt und Macht vor aller Zeit, jetzt und in alle Ewigkeit! Amen« (Judas 24.25).





 

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