Logo oldtimer

Ihre seelische und geistliche Tankstelle im Internet ...
Ein Arbeitsbereich des Evangeliumsnetz e.V.
 
Diesen Themenkanal per eMail beziehen:

Hier an- und abmelden
 
Empfehlen Sie uns weiter:

Banner, Grafiken und Quellcode für Ihre Homepage!
 
Links:
 
weitere Texte:

05.10. Auf dem Weg des Vertrauens kommen wir ans Ziel

04.10. Der HERR ist jeder Not gewachsen

03.10. Je mehr wir über Gott nachdenken, umso größer wird unsere Dankbarkeit

02.10. Gott ist unsere Zuversicht und Hoffnung

01.10. Der Weg zu Gott steht jederzeit offen

30.09. Anbetung und Verherrlichung

29.09. Der Herr vermag über alles hinaus zu tun

28.09. Gefäße zur Ehre Gottes sein
 
nächsten Text: Gott ist unsere Zuversicht und Hoffnung
vorherigen Text: Anbetung und Verherrlichung
Archiv



Datum: Samstag, 01.10.2005
Bibelstelle: Psalm 31,1-25
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der Weg zu Gott steht jederzeit offen



Psalm

31,1 Ein Psalm Davids, vorzusingen.

31,2 HERR, auf dich traue ich, lass mich nimmermehr zuschanden werden, errette mich durch deine Gerechtigkeit!

31,3 Neige deine Ohren zu mir, hilf mir eilends! Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest!

31,4 Denn du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen.

31,5 Du wollest mich aus dem Netze ziehen, das sie mir heimlich stellten; denn du bist meine Stärke.

31,6 In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott.

31,7 Ich hasse, die sich halten an nichtige Götzen; ich aber hoffe auf den HERRN.

31,8 Ich freue mich und bin fröhlich über deine Güte, dass du mein Elend ansiehst und nimmst dich meiner an in Not

31,9 und übergibst mich nicht in die Hände des Feindes; du stellst meine Füsse auf weiten Raum.

31,10 HERR, sei mir gnädig, denn mir ist angst! Mein Auge ist trübe geworden vor Gram, matt meine Seele und mein Leib.

31,11 Denn mein Leben ist hingeschwunden in Kummer und meine Jahre in Seufzen. Meine Kraft ist verfallen durch meine Missetat, und meine Gebeine sind verschmachtet.

31,12 Vor all meinen Bedrängern bin ich ein Spott geworden, eine Last meinen Nachbarn und ein Schrecken meinen Bekannten. Die mich sehen auf der Gasse, fliehen vor mir.

31,13 Ich bin vergessen in ihrem Herzen wie ein Toter; ich bin geworden wie ein zerbrochenes Gefäss.

31,14 Denn ich höre, wie viele über mich lästern: Schrecken ist um und um! Sie halten Rat miteinander über mich und trachten danach, mir das Leben zu nehmen.

31,15 Ich aber, HERR, hoffe auf dich und spreche: Du bist mein Gott!

31,16 Meine Zeit steht in deinen Händen. Errette mich von der Hand meiner Feinde und von denen, die mich verfolgen.

31,17 Lass leuchten dein Antlitz über deinem Knecht; hilf mir durch deine Güte!

31,18 HERR, lass mich nicht zuschanden werden; denn ich rufe dich an. Die Gottlosen sollen zuschanden werden und hinabfahren zu den Toten und schweigen.

31,19 Verstummen sollen die Lügenmäuler, die da reden wider den Gerechten frech, stolz und höhnisch.

31,20 Wie gross ist deine Güte, HERR, die du bewahrt hast denen, die dich fürchten, und erweisest vor den Leuten denen, die auf dich trauen!

31,21 Du birgst sie in deinem Schutz vor den Rotten der Leute, du deckst sie in der Hütte vor den zänkischen Zungen.

31,22 Gelobt sei der HERR; denn er hat seine wunderbare Güte mir erwiesen in einer festen Stadt.

31,23 Ich sprach wohl in meinem Zagen: Ich bin von deinen Augen verstossen. Doch du hörtest die Stimme meines Flehens, als ich zu dir schrie.

31,24 Liebet den HERRN, alle seine Heiligen! Die Gläubigen behütet der HERR und vergilt reichlich dem, der Hochmut übt.

31,25 Seid getrost und unverzagt alle, die ihr des HERRN harret!



In Psalm 31 gibt David uns Einblick in sein Herz. Seine Worte spiegeln seinen Alltag wider. Wie Wellenberge, die immer neu heranrollen, kamen Verfolgung, Verleumdung, Gefahren und Schrecken über ihn. Wie bewältigte er diese bedrückenden Umstände? Wiederholt sprach er sein Vertrauen Gott gegenüber aus: »Auf dich, Herr, traue ich. – In deine Hände befehle ich meinen Geist. – Ich freue mich, dass du mein Elend ansiehst und nimmst dich meiner an in Not« (V. 1.6.8). Wenn wir den Psalm im Zusammenhang lesen, fällt auf, mit welch getroster Gewissheit David seinen Weg geht: Mein Gott ist Herr der Geschicke und der Geschichte. Er hat mein Leben und alles, was sich auf diesem Erdenrund abspielt, in seiner guten Hand. Mit ihm kann ich über alles sprechen. Er schenkt mir seine bewahrende und rettende Nähe. Nicht die schutzlose Tiefe, in die David gestoßen wurde, hielt ihn gefangen. Nein, er war nicht verstoßen, Gott hörte und erhörte ihn. Der Herr richtete den Zerschlagenen durch seine Güte neu auf. War David eben noch der Verzweiflung nahe, so wird ihm jetzt bewusst: Ich bin von Gott geliebt, er übersieht mich nicht, er hört mich, wenn ich rufe. (Lies Ps. 94,9; 2. Sa. 22,7; Jes. 65,24.)



Vielleicht befindet sich jemand von uns in einer ähnlichen Lage wie David. Er darf wissen: Der Weg zu Gott steht mir jederzeit offen. Zu ihm darf ich immer kommen und meine Nöte vor ihm aussprechen. Er hört mich und kommt jedem, der ihm vertraut, mit seiner Güte entgegen. »Lass dir wohlgefallen die Rede meines Mundes und das Gespräch meines Herzens vor dir, Herr, mein Fels und mein Erlöser« (Ps. 19,15; lies Ps. 28,6.7; 145,1.5-7).



 

Unterstützen Sie bitte diese Arbeit mit Ihrer Spende: Spendenkonto