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nächsten Text: Je mehr wir über Gott nachdenken, umso größer wird unsere Dankbarkeit vorherigen Text: Der Weg zu Gott steht jederzeit offen Archiv Datum: Sonntag, 02.10.2005 Bibelstelle: Psalm 31,2-7; 71,1-5 Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net) Thema: Gott ist unsere Zuversicht und Hoffnung Psalm 31,2 HERR, auf dich traue ich, lass mich nimmermehr zuschanden werden, errette mich durch deine Gerechtigkeit! 31,3 Neige deine Ohren zu mir, hilf mir eilends! Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest! 31,4 Denn du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen. 31,5 Du wollest mich aus dem Netze ziehen, das sie mir heimlich stellten; denn du bist meine Stärke. 31,6 In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott. 31,7 Ich hasse, die sich halten an nichtige Götzen; ich aber hoffe auf den HERRN. 71,1 HERR, ich traue auf dich, lass mich nimmermehr zuschanden werden. 71,2 Errette mich durch deine Gerechtigkeit und hilf mir heraus, neige deine Ohren zu mir und hilf mir! 71,3 Sei mir ein starker Hort, zu dem ich immer fliehen kann, der du zugesagt hast, mir zu helfen; denn du bist mein Fels und meine Burg. 71,4 Mein Gott, hilf mir aus der Hand des Gottlosen, aus der Hand des Ungerechten und Tyrannen. 71,5 Denn du bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an. David führt ein sehr intensives Gespräch mit Gott über seine notvolle Situation. Gleich dreimal bittet er den Herrn in den ersten Versen um sein rettendes Eingreifen: »Lass mich doch entrinnen, sei mein Retter, reiße mich heraus!« David spricht diese Worte mit großer Eindringlichkeit, die zeigt, unter welch massivem Druck er stand. Er markiert diese Dringlichkeitsstufe noch mit dem Zusatz »eilends«. David bittet um Gottes Führung, weil er seinen Weg allein nicht mehr sehen und gehen kann. Er bittet Gott, ihm sein Ohr zu leihen und auf sein Schreien zu hören und ihn doch aus dem verfänglichen Netz, das ihn umgarnt, zu befreien. »Bei dir, Herr, berge ich mich; lass mich ewig nicht zuschanden werden; rette mich nach deiner Gerechtigkeit.« »So wie David hier zu Gott ruft, so betet nur einer, der ganz unten ist und keinen Grund mehr sieht, selbstsicher zu sein. Er hat erkannt, dass ihm nichts anderes mehr bleibt, als auf den Herrn zu vertrauen, dass kein anderer mehr da ist, der ihm helfen könnte, als allein der Herr« (B. Peters). »Herr, auf dich vertraue ich.« Es ist ein Unterschied, ob jemand so spricht, wenn alles reibungslos läuft, oder wenn es ein dunkles Tal zu durchwandern gilt. Wie schnell sagen wir: »Herr, ich vertraue dir.« Sprechen wir es auch dann von Herzen aus, wenn Menschen uns verlassen (V. 12) oder wenn man uns vergisst (V. 13) oder wir verleumdet werden (V. 14)? Wenn wir uns Gott wirklich anvertrauen, bekennen wir damit, dass seine Wege mit uns gut und recht sind. Auch wenn uns der Boden unter unseren Füßen wankt, fallen wir nie tiefer als in seine bergende Hand. (Lies 5. Mose 33,26.27; 2. Chr. 16,9a; Ps. 34,8; 91,4)
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