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03.10. Je mehr wir über Gott nachdenken, umso größer wird unsere Dankbarkeit

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Datum: Montag, 03.10.2005
Bibelstelle: Psalm 31,2-7; 62,3.7.8
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Je mehr wir über Gott nachdenken, umso größer wird unsere Dankbarkeit



Psalm

31,2 HERR, auf dich traue ich, lass mich nimmermehr zuschanden werden, errette mich durch deine Gerechtigkeit!

31,3 Neige deine Ohren zu mir, hilf mir eilends! Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest!

31,4 Denn du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen.

31,5 Du wollest mich aus dem Netze ziehen, das sie mir heimlich stellten; denn du bist meine Stärke.

31,6 In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott.

31,7 Ich hasse, die sich halten an nichtige Götzen; ich aber hoffe auf den HERRN.

62,3 Denn er ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz, dass ich gewiss nicht fallen werden.

62,7 Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht fallen werde.

62,8 Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott.



David setzt sein Vertrauen bewusst auf Gott: » ... denn du bist mein Fels und meine Burg.« Es gab in Israel viele zerklüftete und ausgehöhlte Felsen, in denen der von Feinden gejagte David sich verbergen konnte. Unzählige Male benutzt er das Bild vom Felsen für seinen Gott und macht damit deutlich: Bei Gott bin ich sicher, geschützt und bewahrt. »Herzlich lieb habe ich dich, Herr, meine Stärke! Herr, mein Fels, meine Burg, mein Erretter; mein Gott, mein Hort, auf den ich traue, mein Schild und Berg meines Heiles und mein Schutz« (Ps. 18,2.3; lies Ps. 28,1; 71,3; 92,14-16). David erwähnt auch in Psalm 31,3, dass Gott für ihn wie eine Burg ist. Dort weiß er sich von Gott gewissermaßen in »Schutzhaft« genommen. Da ist er vor seinen Verfolgern in Sicherheit, aber auch vor sich selbst. »Wer sich selbst ein wenig kennen gelernt hat, der weiß, dass der größte Feind nicht der andere, sondern sein eigenes Herz ist. Ihm bedeutet es Freiheit, von Gott so beschlagnahmt zu werden, dass sein eigennütziger Wille gefangen ist« (B. Peters; vgl. 2. Ko. 10,5). Die tiefe Geborgenheit, die David in Gott fand, korrespondiert mit der Bitte: » ... um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen.« Du, Herr, sollst groß herauskommen, weil du mit deinem Namen für mich bürgst. Die, die gegen mich agieren, sollen sehen, dass du dein Versprechen einlöst und dich auf meine Seite stellst, ja, dass du mich den besten Weg führst und leitest. (Lies Hes. 20,8.9.14.22.44.)



David weiß: Gott tut mir unverdient Gutes. Je mehr wir über Gottes unverdiente Güte nachdenken, umso größer wird unsere Dankbarkeit und unsere Liebe zum Herrn. (Lies Ps. 66,1-4; 72,18.19)





 

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