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07.10. Auch uns kann Gott heute aus der Enge in den ersehnten weiten Raum führen

06.10. Wer festen Herzens ist, dem bewahrt Gott Frieden

05.10. Auf dem Weg des Vertrauens kommen wir ans Ziel

04.10. Der HERR ist jeder Not gewachsen

03.10. Je mehr wir über Gott nachdenken, umso größer wird unsere Dankbarkeit

02.10. Gott ist unsere Zuversicht und Hoffnung

01.10. Der Weg zu Gott steht jederzeit offen
 
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Datum: Dienstag, 04.10.2005
Bibelstelle: Psalm 31,5.6; 25,15
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Der HERR ist jeder Not gewachsen



Psalm

31,5 Du wollest mich aus dem Netze ziehen, das sie mir heimlich stellten; denn du bist meine Stärke.

31,6 In deine Hände befehle ich meinen Geist; du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott.

25,15 Meine Augen sehen stets auf den HERRN; denn er wird meinen Fuss aus dem Netze ziehen.



Davids Feinde waren voller List und Intrigen. Mit immer neuen Attacken versuchten sie, ihm eine Falle zu stellen und ihn wie einen ängstlich flatternden Vogel in einem Netz gefangen zu halten. Diese bittere Erfahrung musste David wiederholt machen. (Lies Ps. 35,7; 38,13; 64,6; 142,1-8.)



Doch mitten in der bedrängenden Situation erlebte er Gottes helfendes Eingreifen. »Unsere geistlichen Gegner sind alle vom gleichen Schlag. Sie versuchen, uns mit Tücke in die Falle zu treiben. Aber der Herr ist jeder Not gewachsen. Seine Allmacht zerreißt das Netz, das menschliche Klugheit gelegt hat. Wenn wir arme Wichte im Netz sind, Gott ist es noch lange nicht« (C. H. Spurgeon).



David klammerte sich an Gott und stellte allen ihn bedrohenden Gefahren die Kraft seines Gottes entgegen: »Du bist meine Stärke.« Der Beter weiß sich im Bund mit dem, dessen schöpferische Kraft von niemandem überboten werden kann. Unsere eigene Kraft würde uns nur wenig nützen, Gottes Kraft aber reicht immer aus, um uns zu befreien. Sie ist jedem noch so feindlich massiven Angriff gewachsen. Als Jeremia von Zedekia, dem König von Juda, im Gefängnis festgehalten wurde, betete er: »Ach, Herr HERR, siehe, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgestreckten Arm, und es ist kein Ding vor dir unmöglich; ... HERR Zebaoth ist dein Name, groß von Rat und mächtig von Tat, und deine Augen stehen offen über allen Wegen der Menschenkinder, ... und hast dein Volk Israel aus Ägyptenland geführt durch Zeichen und Wunder, mit mächtiger Hand, mit ausgestrecktem Arm und mit großem Schrecken« (Jer. 32,17.19.21; lies Jer. 32,27; Hiob 42,2). Bis heute ist er derselbe starke Gott geblieben.





 

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