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04.11. Ein Leben für den Herrn der Welt – Diener Gottes stehen immer in Obhut ihres Herrn

03.11. Ein Leben für den Herrn der Welt – Alle Sorgen auf Jesus werfen

02.11. Ein Leben für den Herrn der Welt – Aus dem Wort Gottes leben

01.11. Ein Leben für den Herrn der Welt – Der HERR schenkt Frucht

31.10. Ein Leben für den Herrn der Welt – Erprobung als Diener Gottes

30.10. Ein Leben für den Herrn der Welt – Gottes-Dienst

29.10. Ein Leben für den Herrn der Welt – Keine Zeit verlieren!

28.10. Ein Leben für den Herrn der Welt – Der Gerechte wird aus Glauben leben
 
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Datum: Montag, 31.10.2005
Bibelstelle: 2.Korinther 6,3-5; 1.Korinther 4,11-13
Autor: Aidlinger Bibellese (info@diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Organisation: Diakonissenmutterhaus Aidlingen (http://www.diakonissenmutterhaus-aidlingen.net)
Thema: Ein Leben für den Herrn der Welt – Erprobung als Diener Gottes



2.Korintherbrief

6,3 Und wir geben in keiner Sache irgendeinen Anstoss, damit der Dienst nicht verlästert werde,

6,4 sondern in allem empfehlen wir uns als Gottes Diener, in vielem Ausharren, in Drangsalen, in Nöten, in Ängsten,

6,5 in Schlägen, in Gefängnissen, in Tumulten, in Mühen, in Wachen, in Fasten;



1.Korintherbrief

4,11 Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst und Blöße und werden geschlagen und haben keine feste Bleibe

4,12 und mühen uns ab mit unsrer Hände Arbeit. Man schmäht uns, so segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir's,

4,13 man verlästert uns, so reden wir freundlich. Wir sind geworden wie der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute.



Paulus zählt das weite Feld der Erprobung der Christen als Diener Gottes auf. Die genannten Beispiele können wir vier verschiedenen Bereichen zuordnen. Paulus beginnt mit einer Auflistung der äußeren Nöte und Schwierigkeiten. Wenn wir 2. Korinther 11,23-27 als Ergänzung lesen, gewinnen wir einen kleinen Eindruck des großen Ausmaßes seiner Leiden. Er weiß, wovon er spricht. Es fällt auf, dass er in diesem Zusammenhang als Kennzeichen eines Dieners Gottes große Geduld erwähnt. Der Begriff »Geduld« ist wörtlich zu übersetzen mit »unter einer Last bleiben«. Wer regelmäßig zupacken und Lasten tragen muss, dessen Muskeln erstarken. Was wir im körperlichen Bereich beobachten, lässt sich auch auf den geistlichen Bereich übertragen. Wer unter einer Last bleibt, dem wachsen Kräfte zu, die der Ungeduldige nicht entwickeln kann. Das »Unter-der-Last-Bleiben« wirkt mit an der Stärkung des inneren Menschen. Wiederholt werden wir in der Bibel zur Geduld angehalten und ermutigt. »Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des Herrn hoffen« (Klagel. 3,27; vgl. Lk. 21,19; Rö. 12,12; Offb. 13,10). Wir sind uns jedoch sehr wohl bewusst, nicht einfach deshalb über Geduld zu verfügen, weil wir im Dienst für Gott stehen. Wir geraten sehr oft an unsere Grenzen. Welche Hilfe ist uns gegeben, Geduld zu lernen? »Geduld kann – geistlich recht verstanden – nur dann erkannt und gelebt werden, wenn wir auf Jesus blicken: Jesus unter dem Kreuz, wie er sein Kreuz trägt, das ist das eindrücklichste Bild der Geduld« (F.Melzer). Siegmund von Birken dichtet in seinem Lied »Jesu, deine Passion«: In dem Bilde jetzt erschein, Jesu, meinem Herzen, wie du, unser Heil zu sein, littest alle Schmerzen. Gib auch, Jesu, dass ich gern dir das Kreuz nachtrage, dass ich Demut von dir lern und Geduld in Plage.



 

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